Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 8,12-17

Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder, so daß wir nach dem Fleisch leben müßten.

Wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müßt ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die (sündigen) Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben.

Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes.

Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so daß ihr euch immer noch fürchten müßtet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!

So bezeugt der Geist selber unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind.

Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Oft lebt der Mensch in der Spannung zwischen Stolz und Angst. Der Drang, sich zu behaupten, ist stark, und ebenso stark ist die Angst, sein Umfeld nicht kontrollieren zu können. Das Leben, das daraus folgt, ist weder für den Betreffenden selbst noch für die anderen schön. Stolz und Angst machen die Menschen zu Gefangenen der Einsamkeit und bringen sie dazu, eine Gesellschaft zu errichten, die ebenfalls aus Einsamen besteht – aus verlassenen, verwaisten und haltlosen Menschen, die eine umso leichtere Beute für Gewalttaten und Übergriffe sind. Denn mit jedem Rückzug ins eigene Selbst wächst die Angst vor dem anderen und mit ihr die Feindschaft als Form der Selbstverteidigung. Der Herr ist uns zu Hilfe gekommen, er hat uns seinen Geist der Freiheit geschenkt, damit wir seine Kinder werden und nicht wieder zurückfallen in die Sklaverei der Angst. Kein Jünger Jesu kann sich mehr als verwaist und verlassen bezeichnen, im Gegenteil: Er wird der Einsamkeit radikal entzogen und in Gottes Familie aufgenommen – in ein Haus, in dem man ihn kennt, liebt, unterstützt, begleitet und zurechtweist. Denn das Heil besteht darin, der Macht des Bösen und der Einsamkeit entzogen zu werden und dem Volk des Herrn anzugehören. In einem der grundlegenden Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils, der Konstitution über die Kirche, ist zu lesen, dass der Herr die Menschen nicht individuell, sondern dadurch retten wollte, dass er sie zu einem Volk, zu einer „Familie“ machte, in der ein jeder sich mit völligem Vertrauen wie ein Kind an seinen Vater wenden und den Herrn „Papa“, „Abba“ nennen darf. Das ist das Wesen unseres Heils. Deshalb wird unsere Kindschaft nie ein Ende haben, sondern ist die Quelle unserer Freude. Wer diese Kindschaft ablehnt, verdammt sich selbst zur Knechtschaft des Bösen. Wenn wir aber Kinder bleiben, werden wir auch zu Erben der Verheißungen Gottes und seiner Herrlichkeit.


26/10/2015
Gedenken an die Armen


Veranstaltungen der woche
FEB
19
Sonntag 19 Februar
Liturgie des Sonntags
FEB
20
Montag 20 Februar
Gebet für den Frieden
FEB
21
Dienstag 21 Februar
Gedenken an die Mutter des Herrn
FEB
22
Mittwoch 22 Februar
Gedenken an die Apostel
FEB
23
Donnerstag 23 Februar
Gedenken an die Kirche
FEB
24
Freitag 24 Februar
Gedenken an die Apostel
FEB
25
Samstag 25 Februar
Vorabend des Sonntags
FEB
26
Sonntag 26 Februar
Liturgie des Sonntags