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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 9,1-5

Ich sage in Christus die Wahrheit und lüge nicht, und mein Gewissen bezeugt es mir im Heiligen Geist:

Ich bin voll Trauer, unablässig leidet mein Herz.

Ja, ich möchte selber verflucht und von Christus getrennt sein um meiner Brüder willen, die der Abstammung nach mit mir verbunden sind.

Sie sind Israeliten; damit haben sie die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen,

sie haben die Väter, und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus, der über allem als Gott steht, er ist gepriesen in Ewigkeit. Amen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nachdem er vom Offenbarwerden der Gerechtigkeit Gottes gesprochen hat, die den Gläubigen gerecht macht und befähigt, dem Geist gemäß zu leben, wendet der Apostel seine Aufmerksamkeit nun dem Volk Israel und dem Geheimnis seiner Geschichte zu. Er fühlt sich zutiefst mit dem Schicksal dieses Volkes verbunden, das Gott sich seit Abraham erwählt hat. Beklommen fragt er sich, was aus den Israeliten werden wird, wenn das Heil nicht mehr vom Gesetz, sondern von Jesus Christus abhängt. Ganz offenkundig ist der Apostel bitter enttäuscht darüber, dass die, die einst „dem Fleisch nach“ seine Brüder waren, nicht an dem Neuen Bund teilhaben können, den Jesus eingesetzt hat: „Ich bin voll Trauer, unablässig leidet mein Herz. Ja, ich möchte selber verflucht und von Christus getrennt sein um meiner Brüder willen, die der Abstammung nach mit mir verbunden sind. Sie sind Israeliten; damit haben sie die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen, sie haben die Väter.“ Sogar „dem Fleisch nach“, fügt Paulus hinzu, „entstammt ihnen der Christus, der über allem als Gott steht, er ist gepriesen in Ewigkeit.“ Das Volk des ersten Bundes, so Paulus, ist dem Irrtum verfallen, dass es aufgrund des Gesetzes Gottes Gunst besitze. Diese Überzeugung hat die Israeliten dazu verleitet, sich am „Stein des Anstoßes“ zu stoßen, das heißt, in Jesus nicht den Sohn Gottes zu erkennen. „Es ist aber keineswegs so“ – und hier rührt der Apostel an das Geheimnis der Treue Gottes –, „dass Gottes Wort hinfällig geworden ist“. Das Problem, das der Apostel sich stellt, betrifft die Frage, wer das wahre Israel ist: „Nicht alle, die aus Israel stammen, sind Israel.“ Um Kinder Gottes zu sein, genügt nicht die Nachkommenschaft in Fleisch und Blut; vielmehr muss man von ganzem Herzen Ja sagen zum Evangelium Christi. Nur der Glaube, also das freie und uneingeschränkte Ja unseres Herzens zu Gott, befreit uns aus der Sklaverei des Fleisches und lässt uns am Heil teilhaben. Deshalb müssen sich auch die Jünger Jesu davor hüten, der Gemeinschaft der Gläubigen auf eine rein äußerliche, individualistische und rituelle Weise anzugehören. Nur der von der Liebe geprägte Glaube rettet.


30/10/2015
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


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