Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 11,1-2.11-12.25-28

Ich frage also: Hat Gott sein Volk verstoßen? Keineswegs! Denn auch ich bin ein Israelit, ein Nachkomme Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.

Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er einst erwählt hat. Oder wißt ihr nicht, was die Schrift von Elija berichtet? Elija führte Klage gegen Israel und sagte:

Nun frage ich: Sind sie etwa gestrauchelt, damit sie zu Fall kommen? Keineswegs! Vielmehr kam durch ihr Versagen das Heil zu den Heiden, um sie selbst eifersüchtig zu machen.

Wenn aber schon durch ihr Versagen die Welt und durch ihr Verschulden die Heiden reich werden, dann wird das erst recht geschehen, wenn ganz Israel zum Glauben kommt.

Damit ihr euch nicht auf eigene Einsicht verlaßt, Brüder, sollt ihr dieses Geheimnis wissen: Verstockung liegt auf einem Teil Israels, bis die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben;

dann wird ganz Israel gerettet werden, wie es in der Schrift heißt: Der Retter wird aus Zion kommen, er wird alle Gottlosigkeit von Jakob entfernen.

Das ist der Bund, den ich ihnen gewähre, wenn ich ihre Sünden wegnehme.

Vom Evangelium her gesehen sind sie Feinde Gottes, und das um euretwillen; von ihrer Erwählung her gesehen sind sie von Gott geliebt, und das um der Väter willen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

In dieser dritten Überlegung zur heilsgeschichtlichen Bedeutung Israels versucht Paulus zu ergründen, was Gott mit seinem Volk vorhat. Obwohl er erklärt hat, das wahre Israel sei nur jener kleine Rest, der Jesus als den Messias angenommen und so seinem Gott die Treue erwiesen hat, stellt sich der Apostel die Frage nach dem Schicksal derer, die diesen entscheidenden Schritt nicht getan haben. Ist es denkbar, dass Gott, als er sich ein Volk aus Juden und Heiden erwählte, das historische Israel verworfen hat und nun seinem Schicksal überlässt? Der Herr hat „sein Volk“ ganz gewiss nicht verlassen – das erklärt Paulus von Anfang an und mit allem Nachdruck. Dass die Israeliten die Heilsbotschaft nicht angenommen haben, ist ein Geheimnis, das Paulus im Innersten schmerzt. Doch der Apostel ist davon überzeugt, dass mit dieser hartnäckigen Ablehnung, die er sich nicht erklären kann, noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Paulus erahnt eine geheimnisvolle Beziehung zwischen dem Volk Israel und dem Neuen Bund, ein Geheimnis, das aber ganz sicher Anteil an der Heilsgeschichte hat. Der Neue Bund ist mit dem Ersten Bund verbunden wie der neue Zweig mit dem alten Stamm, auf den er aufgepfropft worden ist. Die Gläubigen des Neuen Bundes dürfen aber nicht überheblich werden, im Gegenteil: Sie sollen dankbar sein, dass sie zum Heil berufen wurden. Paulus schließt mit einem Hymnus auf die Tiefe der göttlichen Weisheit, die es nicht müde wird, die Geschichte der Menschen zu lenken. An die Römer schreibt er: „Damit ihr euch nicht auf eigene Einsicht verlasst, Brüder, sollt ihr dieses Geheimnis wissen: Verstockung liegt auf einem Teil Israels, bis die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben; dann wird ganz Israel gerettet werden“. Dies ist eine prophetische Sicht auf die Geschichte, die auf eine einzigartige Nähe zwischen dem alten Israel und den an Christus Glaubenden hinweist. Letztere jedenfalls sind dazu aufgerufen, die Gegenwart Gottes in der Menschheitsgeschichte – „die Zeichen der Zeit“, wie der heilige Johannes XXIII. sagen würde – zu erkennen und an dieser Geschichte teilzunehmen, um sie Gottes Reich der Liebe und des Friedens entgegen zu führen.


31/10/2015
Vorabend des Sonntags


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri