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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Weihetag der Kathedrale von Rom, der Basilika des Heiligen Johannes des Täufers und des heiligen Johannes des Evangelisten im Lateran. Gebet für die Kirche von Rom. Gedenken an die Pogromnacht und den Beginn der Verfolgung der Juden durch die Nationalsozialisten.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dal libro della Sapienza 1,1-7

Liebt Gerechtigkeit, ihr Herrscher der Erde, denkt in Frömmigkeit an den Herrn, sucht ihn mit reinem Herzen! Denn er läßt sich finden von denen, die ihn nicht versuchen, und zeigt sich denen, die ihm nicht mißtrauen. Verkehrte Gedanken trennen von Gott; wird seine Macht herausgefordert, dann weist sie die Toren zurück. In eine Seele, die auf Böses sinnt, kehrt die Weisheit nicht ein, noch wohnt sie in einem Leib, der sich der Sünde hingibt. Denn der heilige Geist, der Lehrmeister, flieht vor der Falschheit, er entfernt sich von unverständigen Gedanken und wird verscheucht, wenn Unrecht naht. Die Weisheit ist ein menschenfreundlicher Geist, doch läßt sie die Reden des Lästerers nicht straflos; denn Gott ist Zeuge seiner heimlichen Gedanken, untrüglich durchschaut er sein Herz und hört seine Worte. Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis, und er, der alles zusammenhält, kennt jeden Laut.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Weisheit beginnt mit einer Aufforderung, die bereits die Quintessenz seiner ganzen Botschaft zu sein scheint: „Liebt Gerechtigkeit, ihr Herrscher der Erde“ (V.1). Erfüllt vom Glauben an den Gott der Väter gründet der Autor, der vielleicht in Alexandria lebte, diese Einladung auf Gott selbst. Wer die Gerechtigkeit liebt, stellt sein Handeln damit auf dieselbe Ebene wie Gott, der selbst Gerechtigkeit ist und sie den Menschen gegenüber übt. Deshalb vertraut das Buch der Weisheit seinen Lesern die Aufgabe an, nach der Gerechtigkeit zu streben. Nur wer nach der Gerechtigkeit strebt, wie Gott sie übt, kann die Komplexität der Geschichte begreifen und wird nicht vom Bösen überwältigt werden. Ein Leben nach der Gerechtigkeit ist offen für die göttliche Weisheit, für jenes Wort, das die Gedanken und Taten lenkt und den Weg zum Guten weist. Die Weisheit und der Geist des Herrn hängen eng miteinander zusammen. Im Neuen Testament wird dies noch deutlicher werden, wenn dem Leben der Menschen der Heilige Geist – die Weisheit Gottes – geschenkt werden wird. Mit großer geistlicher und menschlicher Sinntiefe bringt der Autor das Sich-Herabneigen Gottes und seine Verbindung mit den Menschen zum Ausdruck: „Die Weisheit ist ein menschenfreundlicher Geist“ (V.6). Gott versucht uns auf jede nur mögliche Weise, mit seinem Wort und seiner Liebe zu erreichen. Er erforscht unser Herz und hilft uns so, auf dem Weg des Guten zu gehen, denn wenn wir unsere Zunge vor lästerlichen Reden hüten, können wir das Leben lieben und das Gute tun. Der Tod und das Böse – das ist die andere große Botschaft des Buches – sind nicht Gottes Werk, sondern die Folgen der Taten des Menschen und, wie im nächsten Kapitel deutlich werden wird, das Werk des Bösen. Gott hat alles auf die Existenz, auf das Leben und auf die Eintracht hin geschaffen. Seine Geschöpfe sind heil und frei vom Gift des Todes. Diese Worte der Hoffnung werden von einem Mann gesprochen, der offenbar vom Bösen und vom Tod bedroht wird. Vom Glauben getragen ist er jedoch davon überzeugt – und diese Erfahrung machen auch wir oft in der Gesellschaft, in der wir leben –, dass, so stark das Böse auch sein mag, „das Reich des Todes“ dennoch „keine Macht auf der Erde“ hat: „Denn die Gerechtigkeit ist unsterblich“ (V.15). Gott wird nicht zulassen, dass das Böse siegt, denn er handelt gerecht und ruft auch uns dazu auf, ihm auf diesem Weg nachzufolgen.


09/11/2015
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