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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dal libro della Sapienza 18,14-16; 19,6-9

Als tiefes Schweigen das All umfing und die Nacht bis zur Mitte gelangt war, da sprang dein allmächtiges Wort vom Himmel, vom königlichen Thron herab als harter Krieger mitten in das dem Verderben geweihte Land. Es trug das scharfe Schwert deines unerbittlichen Befehls, trat hin und erfüllte alles mit Tod; es berührte den Himmel und stand auf der Erde. Das Wesen der ganzen Schöpfung wurde neugestaltet; sie gehorchte deinen Befehlen, damit deine Kinder unversehrt bewahrt blieben. Man sah die Wolke, die das Lager überschattete, trockenes Land tauchte auf, wo zuvor Wasser war; es zeigte sich ein Weg ohne Hindernisse durch das Rote Meer, eine grüne Ebene stieg aus der gewaltigen Flut. Von deiner Hand behütet, zogen sie vollzählig hindurch und sahen staunenswerte Wunder. Sie weideten wie Rosse, hüpften wie Lämmer und lobten dich, Herr, ihren Retter.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Autor hat die Wunder gefeiert, die Gott an seinem Volk gewirkt hat, um es aus der Knechtschaft Ägyptens zu befreien. Am Ende des Buches kommt er auf den letzten Akt des Exodus zurück, den Durchzug durch das Meer (Ex 14,21-22) auch wenn er noch weitere Aspekte jenes langen Weges durch die Wüste bis ins Land der Verheißung einflicht wie etwa die Gabe des Manna' (Ex 16,4). Das alles wird beschrieben wie ein Umbruch der gesamten Schöpfung, in deren Verwandlung sich die Macht Gottes kundtut, der kommt, um sein Volk zu retten. Für Gott ist nichts unmöglich. Selbst die Elemente verändern sich vor Ihm, der der Herr des Universums ist. Mit Nachdruck legen die Worte der Weisheit uns nahe, dem Herrn unser Leben anzuvertrauen, denn er wird uns die Klugheit finden helfen, die uns den Weg des Guten begreifen und voller Freude erkennen lässt, dass er in unserer Mitte gegenwärtig ist. Angesichts der tief greifenden Veränderungen, die die globale Gesellschaft noch komplexer und unsicherer haben werden lassen, angesichts der auch ökologischen Umwälzungen, die den ganzen Planeten betreffen, verweist uns die Weisheit auf Gottes Gegenwart als Quelle der Hoffnung. Er wird nicht zulassen, dass seine Kinder von den Kräften des Bösen zermalmt werden, die zuweilen die Oberhand zu gewinnen scheinen, und er wird auch nicht zulassen, dass die, die in Gerechtigkeit und Liebe leben, überwältigt werden. Der Durchzug durch das Meer ist die Erfüllung des Paschas, ist der Durchzug durch die Wasser der Taufe, die eine neue Schöpfung in uns hervorgebracht haben. Am Ende der begeisternden und vielschichtigen Lesung dieses jüngsten der Bücher des Ersten Testaments wollen wir uns die Schlussworte des Verfassers zu eigen machen: „In allem hast du, Herr, dein Volk groß gemacht und verherrlicht; du hast es nicht im Stich gelassen, sondern bist ihm immer und überall beigestanden“ (V.22). Jesus selbst sollte den Kern dieser Worte wiederaufgreifen, als er am Ende seiner sichtbaren Anwesenheit auf dieser Welt zu seinen Jüngern sagte: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20). Das ist die Treue der Liebe Gottes zu uns, die niemals vergeht. Das ist unser Glaube und unsere Hoffnung: Gottes unvergängliche Liebe.


14/11/2015
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