Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Daniel 5,1-6.13-17.23-28

König Belschazzar gab ein großes Gastmahl für seine Großen; es waren tausend Menschen, und zusammen mit den Tausend sprach er dem Wein zu. In seiner Weinlaune nun ließ Belschazzar die goldenen und silbernen Gefäße holen, die sein Vater Nebukadnezzar aus dem Tempel in Jerusalem mitgenommen hatte. Jetzt sollten der König und seine Großen, seine Frauen und Nebenfrauen daraus trinken. Man holte also die goldenen Gefäße, die man aus dem Tempel des Gotteshauses in Jerusalem mitgenommen hatte, und der König und seine Großen, seine Frauen und Nebenfrauen tranken daraus. Sie tranken Wein und lobten die Götter aus Gold und Silber, aus Bronze, Eisen, Holz und Stein. In derselben Stunde erschienen die Finger einer Menschenhand und schrieben gegenüber dem Leuchter etwas auf die weißgetünchte Wand des königlichen Palastes. Der König sah den Rücken der Hand, als sie schrieb. Da erbleichte er, und seine Gedanken erschreckten ihn. Seine Glieder wurden schwach, und ihm schlotterten die Knie. Daniel wurde vor den König gebracht, und der König sagte zu ihm: Du also bist Daniel, einer von den verschleppten Juden, die mein Vater, der König, aus Juda hierher gebracht hat. In dir, so habe ich gehört, ist der Geist der Götter, und bei dir fand man Erleuchtung und Einsicht und außergewöhnliche Weisheit. Man hat die Weisen und die Wahrsager vor mich gebracht, damit sie diese Schrift lesen und mir deuten. Sie konnten mir aber nicht sagen, was das Geschriebene bedeutet. Doch du, so habe ich gehört, kannst Deutungen geben und schwierige Fragen lösen. Wenn du nun die Schrift lesen und mir deuten kannst, sollst du in Purpur gekleidet werden, um den Hals eine goldene Kette tragen und als der Dritte in meinem Reich herrschen. Daniel gab dem König zur Antwort: Behalte deine Gaben oder schenk sie einem andern! Aber die Schrift will ich für den König lesen und deuten. Du hast dich gegen den Herrn des Himmels erhoben und dir die Gefäße aus seinem Tempel herbeischaffen lassen. Du und deine Großen, deine Frauen und Nebenfrauen, ihr habt daraus Wein getrunken. Du hast die Götter aus Gold und Silber, aus Bronze, Eisen, Holz und Stein gepriesen, die weder sehen noch hören können und keinen Verstand haben. Aber den Gott, der deinen Lebensatem in seiner Hand hat und dem all deine Wege gehören, den hast du nicht verherrlicht. Darum hat er diese Hand geschickt und diese Schrift geschrieben. Das Geschriebene lautet aber: Mene mene tekel u-parsin. Diese Worte bedeuten: Mene: Gezählt hat Gott die Tage deiner Herrschaft und macht ihr ein Ende. Tekel: Gewogen wurdest du auf der Waage und zu leicht befunden. Peres: Geteilt wird dein Reich und den Medern und Persern gegeben.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Geschichte ist voller Rätsel. Das Buch Daniel beschreibt sie in der Form von Visionen und Träumen. Man muss die Symbole, die Worte und die Zahlen deuten, um ihren verborgenen Sinn zu verstehen. Doch wir haben es hier nicht mit esoterischen oder, schlimmer noch, abergläubischen Sichtweisen zu tun, wie man ihnen heute so oft begegnet. Die Sprache im Buch Daniel und in der Apokalyptik ganz allgemein drückt sich durch Symbole und Zahlen aus, um uns über das hinauszuführen, was wir normalerweise an der Oberfläche sehen. Das Wort Gottes hilft uns, das Geheimnis zu erfassen und nicht an der Oberfläche der Tatsachen und der Geschichte stehenzubleiben. Es liegt ein Sinn im Ablauf der Geschehnisse, es gibt Ursachen, die die Schritte der Menschen und die Ereignisse der Geschichte lenken. Warum gehen selbst die mächtigsten Königtümer und Kaiserreiche unter? Das Buch Daniel liest und erklärt die Geschichte in diesem kurzen Text neu: „Als aber sein Herz überheblich und sein Geist hochmütig wurde, stürzte man ihn von seinem königlichen Thron und er verlor die Herrscherwürde.“ Der Stolz wird als Ursache für den Verfall der Reiche angeführt, die die Geschichte beherrschten. Schon der Prophet Ezechiel hatte den Stolz als die Ursünde der Völker ausgemacht und damit ihr Ende und ihren Niedergang bis zur Vernichtung begründet (Ez 27-31). Daniel, der Weise Gottes, blickt über den vergänglichen Ruhm von Reichtum und Macht hinaus, der sich auf unbestimmte Zeit über die Völker zu erheben scheint. Wie bei Ezechiel wird die Macht mit Götzendienst und Stolz in Verbindung gebracht. Gemäß biblischer Weisheit sind Götzenbilder nichts anderes als ein Symbol der persönlichen Macht und eines Glaubens, der nicht über das eigene Selbst hinausgeht. Es braucht einen Mann Gottes, dessen Weisheit von Gott kommt, um das Geheimnis der Geschichte zu begreifen und nicht einer Logik der Macht verhaftet zu sein, die die anderen unterwirft und nicht befreit.


25/11/2015
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri