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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Franz Xaver. Er lebte als Jesuit und Missionar im 16. Jahrhundert in Indien und Japan.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jesaja 26,1-6

An jenem Tag singt man in Juda dieses Lied: Wir haben eine befestigte Stadt, zu unserem Schutz baute der Herr Mauern und Wälle. Öffnet die Tore, damit ein gerechtes Volk durch sie einzieht, ein Volk, das dem Herrn die Treue bewahrt. Sein Sinn ist fest; du schenkst ihm Ruhe und Frieden; denn es verläßt sich auf dich. Verlaßt euch stets auf den Herrn; denn der Herr ist ein ewiger Fels. Er hat die Bewohner des hohen Berges hinabgestürzt, die hoch aufragende Stadt; er hat sie zu Boden geworfen, in den Staub hat er sie gestoßen. Sie wird zermalmt von den Füßen der Armen, unter den Tritten der Schwachen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dieser Abschnitt ist ein Lied des Lobes und Dankes. Dabei liegt ein doppelter Grund zur Freude und Dankbarkeit vor: Die Gläubigen freuen sich einerseits über die Zerstörung der „hoch aufragenden Stadt" Babylon, ein Symbol für den Stolz und die Überheblichkeit der Mächtigen, mit der sie die Schwachen und Armen zermalmen. Andererseits gründet die Freude im Aufbau einer „befestigten Stadt", Jerusalem, welche das Volk aufnimmt, das dem Herrn treu ist. Die von Gott erbaute Stadt hat feste und unbezwingbare Mauern. Im Lied aber werden die Gläubigen aufgefordert, nur auf Gott zu vertrauen: „Verlasst euch stets auf den Herrn; denn der Herr ist ein ewiger Fels." Das Vertrauen des Gläubigen gründet sich folglich auf den Fels der Liebe Gottes, die unumstößlich ist, nicht auf die eigenen Kräfte und Mauern. Wie oft vergessen wir dies und vertrauen stattdessen auf uns selbst, auf unsere Gewohnheiten und Sicherheiten im Glauben, diese seien ein wichtiger Schutzwall für unseren Wohlstand, unsere Abgrenzung und unsere Kaufkraft. Es ist leicht, sich mit einer Mauer zu umgeben, durch die unsere Brüder und Schwestern zurückgedrängt und die Armen und Schwachen fern gehalten werden. Der Prophet fordert jedoch dazu auf, die Tore der Stadt und die Tore unseres Herzens immer geöffnet zu halten und sich nicht zu verschließen. Die Nachdrücklichkeit, mit der Papst Franziskus dazu aufruft, zu allen Menschen hinauszugehen, greift diese biblische Perspektive der immer geöffneten Tür auf. Einerseits sollen die Gläubigen hinaus und auf ihre Mitmenschen zugehen, andererseits soll jeder, der bedürftig ist, Zutritt zur Stadt erhalten. Die Stadt wird zu einem Ort, an dem das Volk der Gerechten und das Volk der Armen lebt: zwei Völker, die miteinander vereint und untrennbar sind. Die Gläubigen und die Armen bewohnen gemeinsam diese Stadt, die zwar vom Himmel stammt, aber bereits auf der Erde ihren Anfang nimmt. Es hat katastrophale Auswirkungen, wenn in ihrem Inneren Trennungen bestehen. Der Prophet schreibt: „Der Herr hat die Bewohner des hohen Berges hinabgestürzt, die hoch aufragende Stadt; er hat sie zu Boden geworfen, in den Staub hat er sie gestoßen." Die Distanz zu den Armen bedeutet Distanz zu Gott. Das Bild der Stadt, die zu Boden geworfen und in den Staub gestoßen wird, ist hart, aber wahr. Man darf nicht darauf verzichten, die Revolution Gottes anzunehmen. Dies gilt auch in der Beziehung zu Jesus. Maria, die Mutter Jesu, besingt den Umsturz der weltlichen Logik: „Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten. Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen" (Lk 1,51-52).


03/12/2015
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