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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Ambrosius (+397). Als Bischof von Mailand und Hirte seines Volkes widerstand er der Arroganz des Kaisers.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jesaja 35,1-10

Die Wüste und das trockene Land sollen sich freuen, die Steppe soll jubeln und blühen. Sie soll prächtig blühen wie eine Lilie, jubeln soll sie, jubeln und jauchzen. Die Herrlichkeit des Libanon wird ihr geschenkt, die Pracht des Karmel und der Ebene Scharon. Man wird die Herrlichkeit des Herrn sehen, die Pracht unseres Gottes. Macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest! Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht, hier ist euer Gott! Die Rache Gottes wird kommen und seine Vergeltung; er selbst wird kommen und euch erretten. Dann werden die Augen der Blinden geöffnet, auch die Ohren der Tauben sind wieder offen. Dann springt der Lahme wie ein Hirsch, die Zunge des Stummen jauchzt auf. In der Wüste brechen Quellen hervor, und Bäche fließen in der Steppe. Der glühende Sand wird zum Teich und das durstige Land zu sprudelnden Quellen. An dem Ort, wo jetzt die Schakale sich lagern, gibt es dann Gras, Schilfrohr und Binsen. Eine Straße wird es dort geben; man nennt sie den Heiligen Weg. Kein Unreiner darf ihn betreten. Er gehört dem, der auf ihm geht. Unerfahrene gehen nicht mehr in die Irre. Es wird keinen Löwen dort geben, kein Raubtier betritt diesen Weg, keines von ihnen ist hier zu finden. Dort gehen nur die Erlösten. Die vom Herrn Befreiten kehren zurück und kommen voll Jubel nach Zion. Ewige Freude ruht auf ihren Häuptern. Wonne und Freude stellen sich ein, Kummer und Seufzen entfliehen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Kapitel 34 und 35 des Propheten Jesaja beschließen die prophetischen Worte an Jerusalem und Juda mit einem Freudenlied. Es stellt sich die Frage, welchen Grund zur Freude es in einer derart schwierigen Zeit geben kann, mussten die Einwohner doch zusehen, wie ihnen ihr Land, das Wertvollste, das es für ein Volk geben kann, genommen wurde. Angesichts solcher Schwierigkeiten liegt es näher, mit „erschlafften Händen" und „wankenden Knien" zu resignieren und verzagt zu sein. Der Glaube an die Möglichkeit, es sei sinnvoll, eine neue Zukunft aufzubauen, scheint fern. Wie viele alte und arme Menschen, deren Leben zerbrechlich ist, leiden unter der belastenden Vorstellung, unnütz zu sein! Doch der Herr lässt sein Volk nicht allein. Er widerspricht der Resignation. Sein Wort lädt zur Hoffnung ein und fordert dazu auf, den Blick in die Zukunft und auf die Werke Gottes zu richten, die dieser noch vollenden wird. Nicht alles steht in unseren Händen, aber wir können einen Beitrag für eine bessere Welt und ein besseres Leben leisten, wenn wir auf den Herrn hören und an das Wunder seines Wortes glauben. Denn das Wort Gottes verändert die Geschichte, sofern es aufgenommen wird. „Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht, hier ist euer Gott!" Habt Mut, sagt uns der Herr mittels des Propheten. Wir sollen uns nicht fürchten, wir sollen uns nicht in uns selbst verschließen, wir sollen angesichts des Bösen nicht resignieren. Alles ist möglich für den, der glaubt, weil für Gott alles möglich ist. So führt sein Wort eine Verwandlung herbei: „Dann werden die Augen der Blinden geöffnet, auch die Ohren der Tauben sind wieder offen. Dann springt der Lahme wie ein Hirsch, die Zunge des Stummen jauchzt auf ..." In dieser schwierigen Zeit, in der das Böse scheinbar die Vorherrschaft besitzt und uns immer wieder ohne Hoffnung und ohne Antwort zurücklässt, bleibt uns nur das Vertrauen auf die Verheißung Gottes. Selbst wenn wir verzagt sind, wenn wir der Resignation nachgegeben haben, wenn wir den Menschen Vertrauen schenkten, die uns zum Klagen und zum Ärger gegenüber den anderen verführt haben, selbst wenn wir manchmal den Armen die Schuld für unser Elend und die Probleme dieser Zeit gegeben haben, ist doch heute der richtige Moment gekommen, neu zum Glauben umzukehren und dem Herrn unsere Unsicherheiten und Zweifel anzuvertrauen. Wichtiger als alles andere ist unser Glaube, also unser Vertrauen auf das Wort des Herrn, indem wir darauf hören und gemäß seiner Weisung leben. Vor uns liegt eine Zukunft voller Hoffnung für die Menschen, die verzagten Herzens sind. Auch wir können die „Herrlichkeit des Herrn" in den Werken seiner Barmherzigkeit sehen.


07/12/2015
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