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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jesaja 45,6-8.18.21-25

damit man vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang erkennt, daß es außer mir keinen Gott gibt. Ich bin der Herr, und sonst niemand. Ich erschaffe das Licht und mache das Dunkel, ich bewirke das Heil und erschaffe das Unheil. Ich bin der Herr, der das alles vollbringt. Taut, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, laßt Gerechtigkeit regnen! Die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor, sie lasse Gerechtigkeit sprießen. Ich, der Herr, will es vollbringen. Denn so spricht der Herr, der den Himmel erschuf, er ist der Gott, der die Erde geformt und gemacht hat - er ist es, der sie erhält, er hat sie nicht als Wüste geschaffen, er hat sie zum Wohnen gemacht -: Ich bin der Herr, und sonst niemand. Macht es bekannt, bringt es vor, beratet euch untereinander: Wer hat das alles seit langem verkündet und längst im voraus angesagt? War es nicht ich, der Herr? Es gibt keinen Gott außer mir; außer mir gibt es keinen gerechten und rettenden Gott. Wendet euch mir zu, und laßt euch erretten, ihr Menschen aus den fernsten Ländern der Erde; denn ich bin Gott, und sonst niemand. Ich habe bei mir selbst geschworen, und mein Mund hat die Wahrheit gesprochen, es ist ein unwiderrufliches Wort: Vor mir wird jedes Knie sich beugen, und jede Zunge wird bei mir schwören: Nur beim Herrn - sagt man von mir - gibt es Rettung und Schutz. Beschämt kommen alle zu ihm, die sich ihm widersetzten. Alle Nachkommen Israels bekommen ihr Recht und erlangen Ruhm durch den Herrn.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Zum einzigen Mal wird im Ersten Testament in diesem Text ein ausländischer König als „Messias" bezeichnet, also als „Gesalbter" und Gesandter Gottes: Kyrus, der König der Perser, die das babylonische Reich erobert hatten. Das musste für das Volk Israel in der Sklaverei des babylonischen Exils sehr seltsam klingen. Doch Gott handelt mit großer Freiheit. Sogar ein ausländischer König kann zum Werkzeug werden, um seinen Plan der Liebe zu verwirklichen. Der Herr beruft die Menschen in großer Freiheit und unabhängig von Blutsbanden, Verwandtschaft und Herkunft. Er bevorzugt nicht diejenigen, die ihn kennen. Denn alle können zu seinem Traum von Gerechtigkeit und Frieden auf der Welt beitragen. Dieser Text des Propheten zeigt die Freiheit Gottes, der auch jenseits der Grenzen Israels handelt. Schon im Ersten Testament wird der universale Heilsplan sichtbar, durch den Gott auf geheimnisvolle Weise alle Völker erreicht. Die Jünger Jesu sind aufgerufen, das universale Wirken Gottes in der Geschichte zu erkennen und ihn für seine grenzenlose Liebe zu preisen. Das Gebet ist auch Fürbitte für Frieden und Gerechtigkeit. Von Anfang an hegt das Buch Jesaja den Traum, dass Gott einer von Krieg und Ungerechtigkeit besonders gegenüber den Armen gequälten Welt Gerechtigkeit und Frieden schenken wird. In dieser Hinsicht verstehen wir die Fürbitte am Beginn dieses Abschnitts: „Taut, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen! Die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor, sie lasse Gerechtigkeit sprießen." Alle christlichen Gemeinden und von Krieg heimgesuchten Völker stimmen von allen Enden der Erde in dieses Gebet ein, in dem die Armen in ihrem Leid und in ihrer Not zu Gott rufen. Die Menschen stellen das Wirken Gottes häufig infrage, weil sie Ungerechtigkeit, Feindschaften und Krieg als unvermeidbar hinnehmen. Doch der Herr hat seinen Kindern eine Zukunft in Frieden bereitet. Den Menschen hat er die Erde anvertraut, um dieses Ziel zu verwirklichen. Die Gläubigen wissen genau, dass Gott ihre Bitten um Frieden erhört, da er ein inständiges und gläubiges Gebet annimmt. Wer unaufhörlich bittet, erfährt die friedenstiftende Kraft des Gebetes. Der Prophet ruft uns auf, nicht in einem hoffnungslosen Pessimismus verschlossen zu bleiben und unsere Stimmen zum inständigen und gemeinsamen Gebet zu erheben.


16/12/2015
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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