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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Verherrlicht ist Gott in der Höhe
und auf Erden ist Frieden bei den Menschen seiner Gnade.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief des Johannes 4,11-18

Liebe Brüder, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben. Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet. Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns bleibt: Er hat uns von seinem Geist gegeben. Wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als den Retter der Welt. Wer bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott, und er bleibt in Gott. (a) Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. (b) Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm. Darin ist unter uns die Liebe vollendet, daß wir am Tag des Gerichts Zuversicht haben. Denn wie er, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Denn die Furcht rechnet mit Strafe, und wer sich fürchtet, dessen Liebe ist nicht vollendet.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Halleluja, Halleluja, Halleluja
Halleluja, Halleluja, Halleluja
Halleluja, Halleluja, Halleluja

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dass sie einander lieben müssen, begründet Johannes in seinem Schreiben an die Christen: „... wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben". Die Liebe unter den Christen ist nicht irgendeine Liebe. Sie muss von gleicher Qualität, Natur und Leidenschaft sein wie die Liebe Gottes zu uns. Die Liebe Gottes ist auch das Maß für die gegenseitige Liebe. Wie aber ist es möglich, solch eine Liebe zu leben, so könnten wir uns fragen, da doch „niemand Gott je geschaut" hat? Johannes bestätigt, dass niemand Gott je geschaut hat, fügt jedoch hinzu: „... wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet". Im Prolog des vierten Evangeliums schreibt der Evangelist: „Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht" (Joh 1,18). Jesus hat das Antlitz des Vaters offenbart. Wer nämlich Jesus betrachtet, kann voll Überzeugung sagen: „Jesus ist die Liebe." Sein ganzes Leben spricht von einer Liebe, die keine Grenze kennt. In diesem Brief schreibt nun Johannes, dass Gott in uns bleibt, wenn wir einander lieben. Er sagt nicht, dass wir Gott sehen, sondern dass wir in ihm bleiben wie in einer Wohnstätte, wie in seinem Haus. Am Ende der Tage werden wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen, doch schon jetzt können wir bei ihm wohnen. Die Liebe ist das Haus, in dem wir leben, oder besser, in dem zu leben wir eingeladen sind. Der Herr umarmt uns, umgibt uns mit seiner Barmherzigkeit, mit seiner Liebe. Der Geist, den der Vater gesandt hat, verbindet uns mit ihm und mit den Schwestern und Brüdern. Diese Liebe ist uns geschenkt, und wenn wir in dieser Liebe bleiben, dann können wir sein Wort befolgen und einander lieben. Das ist die Vollendung. Nicht weil wir keine Fehler hätten, sind wir vollendet, sondern weil wir uns von der Liebe Gottes umarmen lassen. Johannes sagt weiter, dass uns diese Liebe von aller Angst und Furcht befreit. Denn Gott ist kein unbarmherziger Richter, sondern ein Vater, der uns so sehr liebt, dass er seinen einzigen Sohn für uns hingibt.


09/01/2016
Gebet in der Weihnachtszeit


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