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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gebet für die Einheit der Kirchen. Besonderes Gedenken an die Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften der Lutheraner, Reformierten, Methodisten, Baptisten und Pfingstler.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch Samuel 24,3-21

Da nahm Saul dreitausend Mann, ausgesuchte Leute aus ganz Israel, und zog aus, um David und seine Männer bei den Steinbock-Felsen zu suchen. Auf seinem Weg kam er zu einigen Schafhürden. Dort war eine Höhle. Saul ging hinein, um seine Notdurft zu verrichten. David aber und seine Männer saßen hinten in der Höhle. Da sagten die Männer zu David: Das ist der Tag, von dem der Herr zu dir gesagt hat: Sieh her, ich gebe deinen Feind in deine Gewalt, und du kannst mit ihm machen, was dir richtig erscheint. Da stand David auf und schnitt heimlich einen Zipfel von Sauls Mantel ab. Hinterher aber schlug David das Gewissen, weil er einen Zipfel vom Mantel Sauls abgeschnitten hatte. Er sagte zu seinen Männern: Der Herr bewahre mich davor, meinem Gebieter, dem Gesalbten des Herrn, so etwas anzutun und Hand an ihn zu legen; denn er ist der Gesalbte des Herrn. Und David fuhr seine Leute mit scharfen Worten an und ließ nicht zu, daß sie sich an Saul vergriffen. Als Saul die Höhle verlassen hatte und seinen Weg fortsetzte, stand auch David auf, verließ die Höhle und rief Saul nach: Mein Herr und König! Als Saul sich umblickte, verneigte sich David bis zur Erde und warf sich (vor ihm) nieder. Dann sagte David zu Saul: Warum hörst du auf die Worte von Leuten, die sagen: Gib acht, David will dein Verderben. Doch heute kannst du mit eigenen Augen sehen, daß der Herr dich heute in der Höhle in meine Gewalt gegeben hat. Man hat mir gesagt, ich solle dich töten; aber ich habe dich geschont. Ich sagte: Ich will nicht die Hand an meinen Herrn legen; denn er ist der Gesalbte des Herrn. Sieh her, mein Vater! Hier, der Zipfel deines Mantels ist in meiner Hand. Wenn ich einen Zipfel deines Mantels abgeschnitten und dich nicht getötet habe, dann kannst du erkennen und einsehen, daß ich weder Bosheit noch Aufruhr im Sinn habe und daß ich mich nicht gegen dich versündigt habe; du aber stellst mir nach, um mir das Leben zu nehmen. Der Herr soll zwischen mir und dir entscheiden. Der Herr soll mich an dir rächen; aber meine Hand wird dich nicht anrühren, wie das alte Sprichwort sagt: Von den Frevlern geht Frevel aus; aber meine Hand soll dich nicht anrühren. Hinter wem zieht der König von Israel her? Wem jagst du nach? Einem toten Hund, einem einzigen Floh! Der Herr soll unser Richter sein und zwischen mir und dir entscheiden. Er blicke her, er soll meinen Rechtsstreit führen und mir dir gegenüber Recht verschaffen. Als David das zu Saul gesagt hatte, antwortete Saul: Ist das nicht deine Stimme, mein Sohn David? Und Saul begann laut zu weinen und sagte zu David: Du bist gerechter als ich; denn du hast mir Gutes erwiesen, während ich böse an dir gehandelt habe. Du hast heute bewiesen, daß du gut an mir gehandelt hast; obwohl der Herr mich in deine Gewalt gegeben hatte, hast du mich nicht getötet. Wenn jemand auf seinen Feind trifft, läßt er ihn dann im guten seinen Weg weiterziehen? Der Herr möge dir mit Gutem vergelten, was du mir heute getan hast. Jetzt weiß ich, daß du König werden wirst und daß das Königtum in deiner Hand Bestand haben wird.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Als Saul von seinem Abenteuer mit den Philistern zurückkehrt, nimmt er die Verfolgung Davids wieder auf, der in das Gebiet von En-Gedi geflüchtet ist. Saul ist viel stärker als die kleine Gruppe um David. Doch die Szene, die beschrieben wird, kehrt die Verhältnisse um. Der Verfasser schreibt, dass Saul in eine Höhle ging, „um seine Notdurft zu verrichten. David aber und seine Männer saßen hinten in der Höhle." Saul ist also in einer Lage, in der er von David beseitigt werden kann. Die Männer um David sind überzeugt, dass der Herr diesen Moment herbeigeführt habe: „Das ist der Tag, von dem der Herr zu dir gesagt hat: Sieh her, ich gebe deinen Feind in deine Gewalt, und du kannst mit ihm machen, was dir richtig erscheint." Diese Aussage fordert David anscheinend dazu auf, den Feind zu beseitigen. Doch David will den Tod Sauls gar nicht. Stattdessen wünscht er, dass Saul sein Verhalten ändert. Deshalb schneidet er ihm nur einen Zipfel vom Mantel ab. Saul versteht, dass er wirklich in Davids Hand ist und dass David dies nicht ausnutzt. Doch sofort schlägt David das Gewissen, weil er gegenüber dem König, „dem Gesalbten des Herrn" respektlos gewesen war. Er ruft auch die Seinen zurück, damit sie nicht weiter gegen ihn vorgehen. Sie antworten ihm: „… du kannst mit ihm machen, was dir richtig erscheint". Auch David verlässt die Höhle und spricht Saul respektvoll, aber nachdrücklich an: „Doch heute kannst du mit eigenen Augen sehen, dass der Herr dich heute in der Höhle in meine Gewalt gegeben hat. Man hat mir gesagt, ich solle dich töten; aber ich habe dich geschont." David hätte ihn sicherlich vernichten können, doch aus Achtung vor Saul und im Gehorsam gegenüber Gott hat er es nicht getan. Er möchte Saul von seiner Unschuld und seiner fortdauernden Hochachtung ihm gegenüber überzeugen und nennt ihn „König" und auch „mein Vater". Er hält eine Rede, die seine vollkommene Unschuld beweisen soll. Dann bittet er den König, seine leidenschaftliche Wut abzulegen, die Dinge anzusehen, wie sie sind, und die Gerechtigkeit Gottes walten zu lassen. Daher darf er nicht erbost sein über ihn, der wie ein toter Hund oder sogar nur ein Floh ist. Gott selbst soll zwischen ihnen Recht sprechen, so bittet er. Saul versteht die Worte Davids und antwortet mit der Anrede „mein Sohn". Er beginnt zu weinen. Er weint aus Ergriffenheit über David, doch auch, weil er erkennen muss, dass er unter die Herrschaft eines bösen Geistes geraten ist. Er sagt zu ihm: „Du bist gerechter als ich; denn du hast mir Gutes erwiesen, während ich böse an dir gehandelt habe", und weiter: „Wenn jemand auf seinen Feind trifft, lässt er ihn dann im Guten seinen Weg weiterziehen?" Auf diese Weise erkennt Saul David als König an. Die Liebe Davids hat die Heimtücke Sauls besiegt und dazu geführt, dass er den Willen Gottes annimmt und darum bittet, dass seine Nachkommen nicht ausgerottet werden.


22/01/2016
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


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