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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den römischen Priester Andrea Santoro, der in Trabzon in der Türkei getötet wurde.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jesus Sirach 47,2-13

Wie das Fett herausgehoben ist aus dem Opferfleisch, so David aus Israel. Er spielte mit Löwen, als wären es Ziegen, mit Bären, als wären es Schafe. In seiner Jugend erschlug er den Riesen und befreite das Volk von der Schmach, indem er mit der Hand die Schleuder schwang und Goliats Hochmut zerbrach. Denn er hatte Gott, den Höchsten, angerufen, und dieser gab seiner rechten Hand Kraft, um den kampferprobten Mann niederzustrecken und die Macht seines Volkes zu mehren. Darum haben ihn die Frauen besungen und ihm zugerufen: Zehntausend (erschlug er)! Als er die Krone trug, führte er Krieg und demütigte ringsum die Feinde. Er schlug die feindlichen Philister und zerbrach ihre Macht bis heute. Bei allen seinen Taten stimmte er Loblieder an auf Gott, den Höchsten, mit rühmenden Worten. Er liebte seinen Schöpfer von ganzem Herzen, alle Tage pries er ihn mit Liedern. Vor dem Altar ließ er Saiteninstrumente aufstellen und schuf Psalmweisen für die Harfenbegleitung. Den Festen verlieh er Glanz und verschönerte die Feiertage im Kreislauf des Jahres. Vom Lobgesang auf Gottes heiligen Namen hallte das Heiligtum wider schon vor dem Morgen. Der Herr verzieh ihm seine Sünde und begründete seine Macht für immer. Er übergab ihm das Königsgesetz und festigte seinen Thron über Israel. Seinetwegen erstand ihm als Nachfolger ein weiser Sohn, der in Sicherheit leben konnte. Salomo war König in friedlichen Tagen, Gott verschaffte ihm Ruhe ringsum. Er baute ein Haus für den Namen des Herrn und errichtete ein Heiligtum für immer.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dieser Abschnitt aus dem Buch Sirach ist jenen Kapiteln entnommen, die das Lob auf die „Väter" beinhalten, besonders auf David und Salomo. Es handelt sich um eine wissenschaftliche Reflexion, die David als den Erwählten Gottes zeigt, als denjenigen, dem Gott seinen Plan der Liebe für sein Volk anvertraut. Der Text scheint sogar die von David begangene Sünde zu vergessen. Nur gegen Ende wird angemerkt: „Der Herr verzieh ihm seine Sünde". Der Verfasser scheint die große Barmherzigkeit Gottes betonen zu wollen, welche weit größer ist als die schuldhaften Vergehen der Menschen und diese sogar fast vergessen lässt. Was zählt, ist, dass Gott seine Diener erwählt. Dem Erwählten wird die Würde durch diese Wahl gegeben, die ihn in den Dienst des Heils stellt. Der Herr hat David sich selbst vorbehalten und zeigt damit gleichsam seinen Wunsch, dass ihm der feinste Teil der Opfergaben zusteht (vgl. Lev 3,9-17). David wird zum Zeugen der Kraft und Liebe des Herrn für sein Volk. Weiter findet sich im Text eine besondere Hervorhebung: Der Verfasser lobt David nicht so sehr als jungen Mann, der aufgrund seines Glaubens den Riesen Goliath, welcher Schrecken über das Volk Israel brachte, besiegt hat, sondern vielmehr als denjenigen, der mit den Psalmen Gott Lobgesang darbrachte. „Er liebte seinen Schöpfer von ganzem Herzen, alle Tage pries er ihn mit Liedern". Mit den wundervollen Gebeten der Psalmen, die die christliche Tradition übernommen hat, loben die Gläubigen noch heute den Herrn. Das Lob weitet sich auf David aus, der einen Rahmen für die Anbetung Gottes eingeführt hat: „Vor dem Altar ließ er Saiteninstrumente aufstellen und schuf Psalmweisen für die Harfenbegleitung. Den Festen verlieh er Glanz und verschönerte die Feiertage im Kreislauf des Jahres. Vom Lobgesang auf Gottes heiligen Namen hallte das Heiligtum wider schon vor dem Morgen". Dies sind Worte, die auch uns nachdenken lassen über die Schönheit, die in unseren Gottesdienstfeiern erstrahlen soll. Ebenso laden die Worte dazu ein, unseren Kirchen, Anbetungsorten und allen dem Herrn geweihten Orten ein schönes und würdevolles Aussehen zu geben. Die byzantinische Tradition ist schön und voller Sinnhaftigkeit, wenn sie die Kirchen als Vorwegnahme des Reiches Gottes auf Erden, als einen Beginn des Paradieses versteht und baut. Gerade in diesen Kirchen werden wir zu lebendigen Steinen aufgebaut, die den Herrn preisen.


05/02/2016
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


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