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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Das Buch Hosea 14,2-10

Kehr um, Israel, zum Herrn, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine Schuld. Kehrt um zum Herrn, nehmt Worte (der Reue) mit euch, und sagt zu ihm: Nimm alle Schuld von uns, und laß uns Gutes erfahren! Wir danken es dir mit der Frucht unserer Lippen. Assur kann uns nicht retten. Wir wollen nicht mehr auf Pferden reiten, und zum Machwerk unserer Hände sagen wir nie mehr: Unser Gott. Denn nur bei dir findet der Verwaiste Erbarmen. Ich will ihre Untreue heilen und sie aus lauter Großmut wieder lieben. Denn mein Zorn hat sich von Israel abgewandt. Ich werde für Israel da sein wie der Tau, damit es aufblüht wie eine Lilie und Wurzeln schlägt wie der Libanon. Seine Zweige sollen sich ausbreiten, seine Pracht soll der Pracht des Ölbaums gleichen und sein Duft dem Duft des Libanon. Sie werden wieder in meinem Schatten wohnen; sie bauen Getreide an und gedeihen wie die Reben, deren Wein so berühmt ist wie der Wein vom Libanon. Was hat Efraim noch mit den Götzen zu tun? Ich, ja, ich erhöre ihn, ich schaue nach ihm. Ich bin wie der grünende Wacholder, an mir findest du reiche Frucht. Wer weise ist, begreife dies alles, wer klug ist, erkenne es. Ja, die Wege des Herrn sind gerade; die Gerechten gehen auf ihnen, die Treulosen aber kommen auf ihnen zu Fall.

 

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

In dieser Fastenzeit fordert uns die Liturgie weiter dazu auf, zum Herrn zurückzukehren. Denn es ist die Zeit der Umkehr. Das betont auch der Prophet Hosea in diesem Abschnitt und mahnt Israel: „Kehr um, Israel, zum Herrn, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine Schuld." Es ist wirklich eine günstige Zeit, in uns zu gehen und die Größe des Erbarmens Gottes und die Bedeutung seines Wortes für unser Leben neu zu verstehen. Im Hören auf die Heilige Schrift erkennen wir auch unsere Sünde und verstehen, wie wir uns an den Herrn wenden können. Der Prophet ermahnt das Volk: „Kehrt um zum Herrn, nehmt Worte (der Reue) mit euch". So zeigt er uns, wie wir umkehren können, nämlich indem wir in unseren Gedanken und in unserem Herzen Raum schaffen für das Wort, das Gott selbst an uns richtet. Die Sünde beginnt nämlich ihr Werk, wenn wir das Hören auf das Wort Gottes aufgeben und uns nach anderen Worten und Hinweisen richten. Das gibt Hosea den Israeliten zu verstehen, indem er ihnen die Worte in den Mund legt, die sie zu Gott sagen sollen: „Assur kann uns nicht retten. Wir wollen nicht mehr auf Pferden reiten und zum Machwerk unserer Hände sagen wir nie mehr: Unser Gott." Die Umkehr, zu der uns der Prophet und diese Zeit auffordern, liegt genau darin, beim Herrn zu bleiben und auf ihn zu hören. Hosea wiederholt auch für uns: „Ich will ihre Untreue heilen und sie aus lauter Großmut wieder lieben. Denn mein Zorn hat sich von Israel abgewandt." Anscheinend gibt sich der Herr mit unserer liebevollen Nähe zufrieden. Es scheint also, dass wirklich wenig genügt, damit er Mitleid mit uns hat und uns mit seiner Freundschaft umgibt: „Ich werde für Israel da sein wie der Tau, damit es aufblüht wie eine Lilie und Wurzeln schlägt wie der Libanon. Seine Zweige sollen sich ausbreiten, seine Pracht soll der Pracht des Ölbaums gleichen und sein Duft dem Duft des Libanon." Diese Bilder beschreiben sehr schön die große und starke Liebe Gottes zu seinem Volk. Diese Fülle der Liebe macht auch seine Eifersucht gegenüber seinem Volk verständlich, das er mit seiner ganzen Liebe umgibt.


04/03/2016
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