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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Maria, die Frau des Kleopas, die mit den anderen Frauen beim Kreuz des Herrn stand. Gebet für alle Frauen, die auf der ganzen Welt mit Mut und in Schwierigkeiten dem Herrn folgen. Gedenken an Dietrich Bonhoeffer, der von den Nationalsozialisten im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichtet wurde.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Apostelgeschichte 6,1-7

In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, daß wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen. Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben. Der Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde, und sie wählten Stephanus, einen Mann, erfüllt vom Glauben und vom Heiligen Geist, ferner Philippus und Prochorus, Nikanor und Timon, Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia. Sie ließen sie vor die Apostel hintreten, und diese beteten und legten ihnen die Hände auf. Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Zu Beginn des sechsten Kapitels der Apostelgeschichte wird über das erste große Problem in der Urgemeinde schon in der Anfangszeit berichtet. Es ging nicht um Lehrfragen, sondern um die Nächstenliebe und den Dienst an den Armen als wesentlichen Bestandteil des christlichen Lebens. Kurz zuvor hat Lukas das Leben der Urgemeinde folgendermaßen zusammengefasst: „Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös… Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte" (Apg 4,34-35). Doch dann zeigte sich eine bedauerliche Entwicklung: Bei der Versorgung der Witwen wurde ein sehr diskriminierender Unterschied gemacht zwischen denen, die von außerhalb, aus der Diaspora, kamen und denen aus der Stadt. Die Witwen aus der Stadt bekamen regelmäßige Unterstützung, während die anderen vernachlässigt wurden. Diese ungleiche Behandlung verursachte großen Ärger bei den Hellenisten aus der Diaspora. Durfte man denn hinnehmen, dass bei der Nächstenliebe die Witwen der Stadt gegenüber denen aus der Diaspora bevorzugt wurden? Das war ein eindeutiger Skandal. Später wird Petrus selbst sagen, dass „Gott nicht auf die Person sieht" (Apg 10,34). Um das Problem beizulegen, berufen die Apostel eine Versammlung ein und beschließen, das Leben der Gemeinde auch im Bereich der Versorgung neu zu organisieren. Neben die vorrangige Aufgabe der Verkündigung des Evangeliums tritt die ebenfalls grundlegende Aufgabe der Nächstenliebe. Die Verkündigung musste auch die Nächstenliebe zur Folge haben, denn diese ist eine Bestätigung der Verkündigung. So wurden sieben Diakone (Diener) ausgewählt mit der Aufgabe, den Dienst der Liebe zu den Armen, den Witwen und allen Bedürftigen zu organisieren. Doch wohlgemerkt: Der Dienst an den Armen wurde nicht etwa ihnen allein anvertraut. Er ist und bleibt immer eine Pflicht aller Christen. Alle sollen durch die Diakone dazu angeregt werden, großzügig zu den Armen zu sein und dafür zu sorgen, dass alles nach besten Kräften und daher in Liebe geschieht. Die Nächstenliebe gehört zu den wichtigsten Pflichten aller Gläubigen. Jeder muss seine Art und Weise finden, sie zu leben. Der Evangelist Matthäus erinnert daran, dass sie der Maßstab ist, nach dem wir gerichtet werden.


09/04/2016
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