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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Apostelgeschichte 8,1b-8

Fromme Männer bestatteten Stephanus und hielten eine große Totenklage für ihn. Saulus aber versuchte die Kirche zu vernichten; er drang in die Häuser ein, schleppte Männer und Frauen fort und lieferte sie ins Gefängnis ein. Die Gläubigen, die zerstreut worden waren, zogen umher und verkündeten das Wort. Philippus aber kam in die Hauptstadt Samariens hinab und verkündigte dort Christus. Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philippus; sie hörten zu und sahen die Wunder, die er tat. Denn aus vielen Besessenen fuhren unter lautem Geschrei die unreinen Geister aus; auch viele Lahme und Krüppel wurden geheilt. So herrschte große Freude in jener Stadt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Steinigung des Stephanus ist eine wichtige Etappe in der Geschichte der christlichen Urgemeinde. Jesus hatte schon gesagt: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht" (Joh 12,24). Wenige Jahrhunderte später sagt der christliche Weisheitslehrer Tertullian: „Das Blut der Märtyrer ist der Same der Christen." Die grausame Steinigung des Stephanus richtete sich nicht nur gegen ihn. Es brach eine Verfolgung gegen alle Anhänger Jesu aus. Lukas schreibt: „An jenem Tag brach eine schwere Verfolgung über die Kirche in Jerusalem herein." Die erste Verfolgung ereignet sich ausgerechnet in der Geburtsstadt der christlichen Gemeinde. Das ist gleichsam ein Hinweis dafür, dass dieser Weg allen Jüngern Jesu vorgezeichnet ist. Lukas berichtet, dass einige in Jerusalem bleiben konnten, während viele andere fliehen mussten und bis nach Antiochia kamen. Dort begannen sie, das Evangelium von Jesus zu verkünden. Es muss betont werden, dass die christliche Verkündigung durch nichts aufgehalten werden kann, auch nicht durch Verfolgungen. Und nicht nur das. Durch sie wird das Evangelium noch weiter verbreitet. Die missionarische Dimension ist gleichsam ein Bestandteil der christlichen Spiritualität. Aufgrund seiner Natur ist der Jünger auch ein Apostel, ein Gesandter. Denn die Jüngerschaft als radikale Nachfolge führt zu einem wahrhaft wirksamen Apostolat. Am Beginn des neuen Jahrtausends muss diese Dimension des Martyriums im Christentum und damit die „wörtliche" Nachfolge des Evangeliums im Sinn des Heiligen Franziskus von Assisi neu entdeckt werden, wovon auch Papst Franziskus heute spricht. Sie bedeutet eine missionarische Spannung, die bis zu den Grenzen der Erde hinführt. Denn das Martyrium ist nichts anderes als das Zeugnis für die Liebe Jesu bis zur Vollendung, auch bis zum Blutvergießen. In diesem Sinn führt die christliche Liebe zur Lebenshingabe für das Evangelium und für die Schwestern und Brüder, besonders für die Armen. Auch Philippus, ein anderer von den sieben Diakonen, bezeugt dies. Er, wie auch viele andere Jünger der Urgemeinde, deren Namen wir nicht kennen, verbreitete die Verkündigung bis nach Samarien. Es geschahen weitere Wunder beim Volk. Das Wort Gottes wuchs in den Herzen vieler. Ebenso wuchs auch die Gemeinde. Das war eine Freude für die ganze Stadt. Ebenso soll die Kirche unserer Zeit leben.


13/04/2016
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