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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Athanasius (295–373), Bischof von Alexandria in Ägypten


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Apostelgeschichte 16,11-15

So brachen wir von Troas auf und fuhren auf dem kürzesten Weg nach Samothrake und am folgenden Tag nach Neapolis. Von dort gingen wir nach Philippi, in eine Stadt im ersten Bezirk von Mazedonien, eine Kolonie. In dieser Stadt hielten wir uns einige Tage auf. Am Sabbat gingen wir durch das Stadttor hinaus an den Fluß, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten. Wir setzten uns und sprachen zu den Frauen, die sich eingefunden hatten. Eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige, und der Herr öffnete ihr das Herz, so daß sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte. Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren, bat sie: Wenn ihr überzeugt seid, daß ich fest an den Herrn glaube, kommt in mein Haus, und bleibt da. Und sie drängte uns.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Angetrieben vom Geist Jesu Christi betritt der Apostel Paulus zum ersten Mal Europa, etwa im Jahr 50 nach Christus. Europa wartete in gewisser Weise auf das Evangelium, wie der Ruf des Mazedoniers zeigt. Tatsächlich gab es aber in Rom schon Menschen, die Jesus nachfolgten. Sie waren wahrscheinlich jüdischer Herkunft, wie in der Apostelgeschichte am Pfingsttag berichtet wird. Doch die Reise hat eine symbolische Bedeutung für die Mission des Apostels. Auf dem Weg nach Rom ist Philippi die erste Etappe der Verkündigung des Wortes Gottes durch Paulus. Diese Stadt, die ihren Namen vom Vater Alexanders des Großen erhalten hat, war eine römische Kolonie. Vielleicht wollte Paulus gerade deshalb seine erste Station dort machen. Der Text fährt hier mit „wir" fort und drückt damit aus, dass sich Lukas der Mission des Paulus und des Silas anschloss. Eine Gruppe von Frauen unter der Führung von Lydia, einer gottesfürchtigen Pupurhändlerin, empfängt den Apostel in Philippi. Nachdem sie die Predigt des Paulus gehört hat, bekehrt sie sich und bittet um die Taufe. Es handelt sich hier nur um eine Person und dennoch nimmt sich Lukas Zeit, um diese Episode ausführlich zu erzählen. Die Verkündigung des Evangeliums ist nicht an die Zahl der Anhänger gebunden. Es strebt nicht nach zahlenmäßiger Größe. Das Evangelium strebt danach, das Herz eines jeden Menschen zu verändern. Aus der Veränderung einzelner erwächst die christliche Familie. Die Predigt des Apostels wirkt, indem sie die Herzen der Menschen ändert und diese durch ein geschwisterliches Band miteinander verbindet. Lydia besteht darauf, Paulus und seine Begleiter als Gäste aufzunehmen. Dies ist eine unerlässliche Frucht, die die Bekehrung zum Evangelium trägt: Man wendet sich Jesus nicht zu, um sich selbst zu verwirklichen. Die Bekehrung bringt die Einheit mit den anderen Brüdern und Schwestern mit sich, damit gemeinsam dieses eine Volk Gottes gebildet wird, dem der Herr die Aufgabe anvertraut zu predigen – mit Worten und mit dem Beispiel eines weiten Herzens. Die Geschwisterlichkeit, die aus der Verkündigung des Evangeliums hervorgeht, hat mit ihren Folgen auch auf sozialer Ebene eine unmittelbare missionarische Wirkung nach außen. Dies ist eine Erkenntnis, die im Kontrast steht zu einem individualistischen Christsein, das häufig in die Denkweise vieler Gläubiger eindringt. Das Zweite Vatikanische Konzil bekräftigt, dass Gott beschlossen hat, die Menschen zu erlösen, indem er sie zu einem Volk zusammenführt, damit dieses das Zeichen und das Werkzeug der Einheit der menschlichen Familie sei.


02/05/2016
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