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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Das Volk der Sinti und Roma - und auch die Muslime unter ihnen - feiern den heiligen Georg, der als Märtyrer starb, um die Kirche zu befreien.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Apostelgeschichte 18,9-18

Der Herr aber sagte nachts in einer Vision zu Paulus: Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir, niemand wird dir etwas antun. Viel Volk nämlich gehört mir in dieser Stadt. So blieb Paulus ein Jahr und sechs Monate und lehrte bei ihnen das Wort Gottes. Als aber Gallio Prokonsul von Achaia war, traten die Juden einmütig gegen Paulus auf, brachten ihn vor den Richterstuhl und sagten: Dieser verführt die Menschen zu einer Gottesverehrung, die gegen das Gesetz verstößt. Als Paulus etwas erwidern wollte, sagte Gallio zu den Juden: Läge hier ein Vergehen oder Verbrechen vor, ihr Juden, so würde ich eure Klage ordnungsgemäß behandeln. Streitet ihr jedoch über Lehre und Namen und euer Gesetz, dann seht selber zu! Darüber will ich nicht Richter sein. Und er wies sie vom Richterstuhl weg. Da ergriffen alle den Synagogenvorsteher Sosthenes und verprügelten ihn vor dem Richterstuhl. Gallio aber kümmerte sich nicht darum. Paulus blieb noch längere Zeit. Dann verabschiedete er sich von den Brüdern und segelte zusammen mit Priszilla und Aquila nach Syrien ab. In Kenchreä hatte er sich aufgrund eines Gelübdes den Kopf kahlscheren lassen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nachdem er Athen verlassen hat, kommt Paulus nach Korinth, eine weltbürgerliche Stadt und ein bedeutendes Handelszentrum. Er wird im Haus von Aquila und Priszilla aufgenommen und verdiente sich seinen Unterhalt als Zeltmacher. Er widmet sich jedoch einer intensiven Tätigkeit des Predigens bei den Juden. Nachdem er bei diesen auf viele Beleidigungen und Anfeindungen gestoßen ist, entscheidet er sich, sich den Heiden zuzuwenden. Er wechselt das Haus und die Früchte der neuen Predigtarbeit bleiben nicht aus. Auch einige Juden, wie der Vorsteher der örtlichen Synagoge, werden Christen. Die Gemeinde von Korinth wächst an der Zahl, aber auch die Probleme werden mehr. Aus den zwei Briefen des Paulus wissen wir von der Lebendigkeit der christlichen Gemeinde in Korinth. Es fehlt nicht an Momenten großer Spannung bis hin zu der Gefahr, dass die Einheit der Gemeinde aufs Spiel gesetzt wird. Wahrscheinlich wird Paulus mehrmals von Mutlosigkeit und Angst ergriffen. Wir erfahren das in der Erzählung von einem nächtlichen Gespräch mit dem Herrn. Der Herr sagt zu ihm: „Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir und niemand wird dir etwas antun: Viel Volk nämlich gehört mir in dieser Stadt." Lukas fügt sofort hinzu, dass Paulus entschied, noch eineinhalb Jahre in Korinth zu bleiben, um dort das Evangelium zu verkünden. Der Apostel hatte verstanden, dass allein der Herr der Fels war, auf den man eine wirksame und beständige pastorale Tätigkeit gründen konnte. Der Herr war der eigentliche Protagonist im Leben der christlichen Gemeinde. Der Herr selbst eröffnet dem Paulus: „Viel Volk nämlich gehört mir in dieser Stadt." Diese Aussage enthält nicht nur die Dringlichkeit der Predigt, sondern auch den Hinweis, das Evangelium in der Stadt zu verkünden, denn der Herr will, dass sein Volk besonders in den Städten wächst. An diesen Orten, die so wichtig für das Leben der Menschen sind, will der Herr ein Volk erwecken, damit es die Städte menschlicher und solidarischer gestaltet. Dies war die Herausforderung für Paulus, aber dies ist auch die Herausforderung für die Christen heute: Wie kann man das Evangelium in den großen Metropolen der heutigen Zeit vermitteln? Wir müssen uns gut an den Traum des Herrn erinnern, an den Traum, in den Städten ein Volk zu erwecken, das für alle Zeuge ist für den Vorrang des Herrn und der Liebe. Es ist eine neue Kreativität nötig. Sicher wird es nicht an Widerständen fehlen, so wie Paulus vor den römischen Prokonsul gebracht wurde, um verurteilt zu werden. Aber der Herr beschützt und begleitet seine Kinder, auch heute.


06/05/2016
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