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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief des Jakobus 5,1-6

Ihr aber, ihr Reichen, weint nur und klagt über das Elend, das euch treffen wird. Euer Reichtum verfault, und eure Kleider werden von Motten zerfressen. Euer Gold und Silber verrostet; ihr Rost wird als Zeuge gegen euch auftreten und euer Fleisch verzehren wie Feuer. Noch in den letzten Tagen sammelt ihr Schätze. Aber der Lohn der Arbeiter, die eure Felder abgemäht haben, der Lohn, den ihr ihnen vorenthalten habt, schreit zum Himmel; die Klagerufe derer, die eure Ernte eingebracht haben, dringen zu den Ohren des Herrn der himmlischen Heere. Ihr habt auf Erden ein üppiges und ausschweifendes Leben geführt, und noch am Schlachttag habt ihr euer Herz gemästet. Ihr habt den Gerechten verurteilt und umgebracht, er aber leistete euch keinen Widerstand.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jakobus scheint die Warnungen, welche Jesus an die Reichen und die Menschen mit ausschweifendem Lebenswandel richtet, wieder aufzunehmen, wenn er sagt, dass die Reichtümer nicht nur vom Rost des Lebens zerfressen und vom Feuer des Todes zerstört werden, sondern dass sie nicht einmal ihren Besitzern zum Glück verhelfen können. Im Übrigen kann man in den Evangelien häufig lesen, dass das Glück nicht von den Gütern, die man besitzt, abhängt, sondern von der Liebe gegenüber dem Herrn und den Schwestern und Brüdern. Jakobus macht diejenigen, welche die Dringlichkeit der Bekehrung des Herzens vergessen könnten, darauf aufmerksam, dass mit der Auferstehung Jesu „die letzten Tage" bereits angebrochen sind. Deshalb ist Gottes Gericht bereits gegenwärtig für jeden Christen, sogar für jeden Menschen, und zwar von jetzt an. Der Reichtum wird klar mit Ungerechtigkeit, mit Ausbeutung in Verbindung gebracht. So ermahnt uns der Apostel eindringlich und direkt, Schätze im Himmel zu sammeln, also solche, die die anderen mit einschließen und frei vom Besitzdenken sind. Das von Gott angelegte Kriterium stellt jedes irdische Maß auf den Kopf, wie man an den von Maria im Magnificat gesungenen Worten erkennen kann: „Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen." Die Aufforderung des Jakobus, zu „weinen" und zu „klagen", dient dazu, dass wir uns zu Gott bekehren und ein gerechteres und selbstloseres Leben führen. Diese Worte sind an alle gerichtet. Jakobus hat die Ungerechtigkeiten und Gewalttaten, von denen die Armen heimgesucht werden, vor Augen und reagiert mit äußerster Härte, wenn er beteuert, dass jede Ungerechtigkeit vom Herrn bestraft werden wird, welcher das Schreien der Armen und Unterdrückten hört. Er wird herabsteigen, um sie zu verteidigen, und die Reichen und Unterdrücker verurteilen, so ist es überall in der Heiligen Schrift zu lesen. Alle, besonders die Jünger Jesu, sind dazu aufgerufen, denjenigen zu helfen, die am meisten unter den Ungerechtigkeiten des Lebens leiden. Gleichgültigkeit bedeutet Komplizentum mit den Ungerechten und Gewalttätigen.


19/05/2016
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