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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Für die Muslime beginnt der Fastenmonat Ramadan.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Könige 17,1-6

Der Prophet Elija aus Tischbe in Gilead sprach zu Ahab: So wahr der Herr, der Gott Israels, lebt, in dessen Dienst ich stehe: in diesen Jahren sollen weder Tau noch Regen fallen, es sei denn auf mein Wort hin. Danach erging das Wort des Herrn an Elija: Geh weg von hier, wende dich nach Osten, und verbirg dich am Bach Kerit östlich des Jordan! Aus dem Bach sollst du trinken, und den Raben habe ich befohlen, daß sie dich dort ernähren. Elija ging weg und tat, was der Herr befohlen hatte; er begab sich zum Bach Kerit östlich des Jordan und ließ sich dort nieder. Die Raben brachten ihm Brot und Fleisch am Morgen und ebenso Brot und Fleisch am Abend, und er trank aus dem Bach.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Name Elija bedeutet „Jahwe ist mein Gott" und bezeichnet damit das gesamte Leben des Propheten. Er ist ein Mann Jahwes. Er war dies in einem Moment, in dem die religiöse Krise ihren Höhepunkt erreicht hatte: Das Volk Israel hatte sich nicht nur vom Glauben entfernt, sondern ging gar daran, anderen Götzen zu folgen. Gedrängt von seiner Frau Isebel – einer phönizischen Prinzessin – hatte Ahab den Baalskult unterstützt, indem er dem Gott Baal in der Hauptstadt ein Heiligtum widmete und eine Kampagne gegen die Anhänger Jahwes in Gang setzte, die bis hin zur Tötung von Propheten führte. Inmitten dieser dramatischen Lage sandte der Herr Elija. Dieser taucht ganz plötzlich auf, ohne Vorankündigung. Er wird nicht als Prophet bezeichnet, doch sagt er, dass er in der Gegenwart Gottes lebt, und verhängt die Dürre aufgrund seiner eigenen Vollmacht. Seine Stärke liegt gleichsam allein in seinem Wort. Doch sie hat ihren Ursprung im direkten und vollkommenen Gehorsam gegenüber dem Wort Jahwes. Allein durch die Macht des Gotteswortes kann Elija dem Abgrund von Unglauben entgegentreten, in den Israel geraten ist. Elija erhält diese Aufgaben in einem entscheidenden Augenblick der Geschichte Israels, der vielleicht mit der Zeit des Mose zu vergleichen ist. Wahrscheinlich ist er deshalb neben Mose, der für das Gesetz steht, ein Inbegriff für die Prophetie geworden (Mk 9,4). Elija kündet eine große Dürre für das Land an: „In diesen Jahren sollen weder Tau noch Regen fallen, es sei denn auf mein Wort hin". Das ist ein Zeichen für den Kampf zwischen Jahwe und Baal, den auch die Israeliten als Gott des Regens ansahen. Der Prophet beginnt seinen Kampf gegen diesen Götzendienst ganz gezielt. Er kennt den Glauben, der im Buch Levitikus überliefert wird: „Aber wenn ihr nicht auf mich hört und alle diese Gebote nicht befolgt, wenn ihr meine Satzungen missachtet, meine Vorschriften verabscheut und meinen Bund brecht, so tue auch ich euch Folgendes an: Ich biete gegen euch Bestürzung auf, Schwindsucht und Fieber, die das Augenlicht zum Verlöschen bringen und den Atem ersticken. Ihr sät euer Saatgut vergeblich; eure Feinde werden es verzehren... Ich breche eure stolze Macht und mache euren Himmel wie Eisen und euer Land wie Bronze. Eure Kraft verbraucht sich vergeblich, euer Land liefert keinen Ertrag mehr, und die Bäume im Land tragen keine Früchte mehr" (Lev 26,14-20). Während dieser schrecklichen Not wird Elija vom Herrn in die Schlucht des Baches Kerit gesandt. Dieser Ort steht weniger für einen Zufluchtsort als für eine Einkehr fern von den alltäglichen Sorgen, damit der Herr das Herz der Jünger verwandeln kann und sie in der Weisheit wachsen. In der Lebensbeschreibung des Antonius, die sowohl im Osten als auch im Westen großen Einfluss ausübt, wird Elija daher zum Archetyp des Mönches, der sein ganzes Leben dem Herrn weiht und in allem von ihm Hilfe erfährt. Wie ein Jünger wird der Prophet von Gott ernährt. Der Text berichtet: „Die Raben brachten ihm Brot und Fleisch am Morgen und ebenso Brot und Fleisch am Abend". Ihre Erwähnung könnte ungewöhnlich erscheinen, da sie im Buch Levitikus zu den unreinen Tieren gezählt werden (Lev 11,15). Trotzdem bringen gerade sie dem Propheten Nahrung. Was ungeeignet erscheint, wird von Gott erwählt, um seinen Kindern Hilfe zu bringen.


06/06/2016
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