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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Irenäus, Bischof von Lyon, der als Märtyrer starb (130–202 und aus Anatolien nach Frankreich kam, um das Evangelium zu predigen.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Amos 3,1-8.11-12

Hört dieses Wort, das der Herr gesprochen hat über euch, ihr Söhne Israels, über den ganzen Stamm, den ich aus Ägypten heraufgeführt habe. Nur euch habe ich erwählt aus allen Stämmen der Erde; darum ziehe ich euch zur Rechenschaft für alle eure Vergehen. Gehen zwei den gleichen Weg, ohne daß sie sich verabredet haben? Brüllt der Löwe im Wald, und er hat keine Beute? Gibt der junge Löwe Laut in seinem Versteck, ohne daß er einen Fang getan hat? Fällt ein Vogel zur Erde, wenn niemand nach ihm geworfen hat? Springt die Klappfalle vom Boden auf, wenn sie nichts gefangen hat? Bläst in der Stadt jemand ins Horn, ohne daß das Volk erschrickt? Geschieht ein Unglück in einer Stadt, ohne daß der Herr es bewirkt hat? Nichts tut Gott, der Herr, ohne daß er seinen Knechten, den Propheten, zuvor seinen Ratschluß offenbart hat. Der Löwe brüllt - wer fürchtet sich nicht? Gott, der Herr, spricht - wer wird da nicht zum Propheten? Darum - so spricht Gott, der Herr: Ein Feind wird das Land umzingeln; er wird deine Macht niederreißen, und deine Paläste werden geplündert. So spricht der Herr: Wie ein Hirt aus dem Rachen des Löwen (von einem Schaf) nur zwei Wadenknochen rettet oder den Zipfel eines Ohres, so werden Israels Söhne gerettet, die in Samaria auf ihrem Diwan sitzen und auf ihren Polstern aus Damaskus.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Wort des Propheten hatte zunächst Israel verurteilt, weil es die Gerechtigkeit und das Recht der Armen mit Füßen getreten hatte und sich dabei darauf berief, es befolge ja die rituellen Vorschriften (2,6-15). Nun gibt es die Worte Gottes wieder, der sich über die Hartherzigkeit seines Volkes entrüstet, das gegenüber seinem Wort und seinen Ermahnungen taub geworden ist und sich weigert, sich zu bekehren und jene Gefühle der Barmherzigkeit zu empfinden, die Gott gegenüber seinem Volk gezeigt hat. Von Neuem erinnert der Prophet an die Wohltaten, die das Volk von Gott mit der Befreiung aus Ägypten empfangen hat, damit es unter allen Völkern zum Zeugen der Größe von Gottes Barmherzigkeit werde. Das Thema der Erwählung ist zentral für die Verkündigung des Propheten wie auch in der ganzen christlichen Verkündigung. Gott ist der Ursprung des Heils. Mit sieben Beispielen drängt der Prophet dazu, die Geschichte und ihre Zeichen in der Tiefe zu lesen. Das Wort Gottes wird dabei mit dem Brüllen eines Löwen verglichen, denn es ist wie eine innerliche Kraft, die mit unbändiger Wucht ausfährt und stets das bewirkt, wozu sie gesandt wurde. Gott hat sein Volk erwählt, um es zu einer Mission zu bestimmen, nämlich, sein Wort bis an die Grenzen der Erde zu verkünden. Am deutlichsten wird dies mit Jesus, der seine Jünger aussendet. Gott hat uns erwählt, wie er auch das Volk Israel vor allen anderen Völkern geliebt hat, damit wir sein Wort aufnehmen und zu seinen Verkündern und Zeugen werden. Diese Wort – Gottes Wort, nicht unseres – hat eine unwiderstehliche Kraft und unterliegt nicht den menschlichen Beschränkungen. Es wird ausgesandt, um die Erde fruchtbar zu machen, und kehrt nicht wirkungslos zu Gott zurück, ohne das bewirkt zu haben, was Gott wünscht, und ohne das vollbracht zu haben, wozu es ausgesandt wurde. wie es das Buch des Propheten Jesaja verkündet (55,10-11). Wenn Gott gesprochen hat, so sagt Amos, wer kann da anders, als ein Prophet zu sein? Immer wenn Gott spricht, dann können wir – wenn wir ihm zuhören – nicht anders, als in dieser Welt Propheten zu sein. Gottes Wort ist eine Kraft, die Wunder wirkt, die über die Grenzen des Unmöglichen hinausgeht, die den geizigen und kleinlichen Realismus aus den Angeln hebt, welcher so oft Gottes Traum gefangen hält. Nichts ist für Gott unmöglich, und nichts ist für die Jünger Jesu unmöglich, wenn sie auf sein Wort hören und darin leben. Die abschließenden Worte des Amos rufen uns zu einer neuen Verantwortung auf: „Weil ich dir das alles antun werde, mach dich bereit, deinem Gott gegenüberzutreten" (4,12). Es ist der Ruf zu einer neuen Mission am Anfang dieses neuen Jahrtausends.


28/06/2016
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