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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Benedikt (+ 547), den Vater der abendländischen Mönche. Er leitet sie mit der Mönchsregel, die seinen Namen trägt.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jesaja 1,10-17

Hört das Wort des Herrn, ihr Herrscher von Sodom! Vernimm die Weisung unseres Gottes, du Volk von Gomorra! Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?, spricht der Herr. Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist mir zuwider. Wenn ihr kommt, um mein Angesicht zu schauen - wer hat von euch verlangt, daß ihr meine Vorhöfe zertrampelt? Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die mir ein Greuel sind. Neumond und Sabbat und Festversammlung Frevel und Feste - ertrage ich nicht. Eure Neumondfeste und Feiertage sind mir in der Seele verhaßt, sie sind mir zur Last geworden, ich bin es müde, sie zu ertragen. Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut. Wascht euch, reinigt euch! Laßt ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Mit der Aufforderung an die Führer und das ganze Volk, auf das Wort des Herrn zu hören, beginnt der zweite Teil der Schmährede des Propheten, die das ganze erste Kapitel des Buches Jesaja umfasst. Der Prophet besteht darauf, das Wort Gottes anzuhören. Denn im treuen Hören auf das Wort Gottes kann auch in schwierigen Situationen die Hoffnung auf Rettung wachsen. Ganz Israel, die Führer und das Volk, wird mit Sodom und Gomorra verglichen, den zwei Städten, die den Fremden die Gastfreundschaft verweigert hatten und dann zerstört wurden, weil sie sich mit dieser schweren Sünde befleckt hatten. Diese Ähnlichkeit zwischen Israel und Sodom und Gomorra deutet darauf hin, dass Israel ein ähnliches Ende nehmen wird. Mit kraftvollen Worten weist die Schmährede des Propheten darauf hin, dass dies die letzte Gelegenheit ist: „Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?, spricht der Herr. Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt". Mit scharfen Worten befiehlt er ihnen: „Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben … Neumond und Sabbat und Festversammlung – Frevel und Feste – ertrage ich nicht." Es sind Worte von ungewohnter Härte. Auch an anderer Stelle hat der Prophet angesichts eines ähnlichen Verhaltens Gott Folgendes sagen lassen: „Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, Gotteserkenntnis statt Brandopfer" (Hos 6,6). Nicht nur, dass religiöse Handlungen Gott nicht willkommen sind, wenn sie nicht mit Barmherzigkeit und Mitleid einhergehen – sie sind ihm sogar widerwärtig. Diese Worte des Propheten Jesaja erklingen mit noch größerer Dringlichkeit in diesem Jahr, in dem uns Papst Franziskus Herz und Verstand öffnen möchte, damit wir die Barmherzigkeit Gottes aufnehmen und begreifen, die schon im Ersten Testament in ihrer ganzen Kraft erscheint, als tragender Balken des Handelns Gottes in der Geschichte. In dieser Tradition einer tiefen Spiritualität macht Jesaja uns begreiflich, dass es nicht genügt, die Hände zum Gebet zu Gott zu erheben, wenn diese nicht voller Liebe und Gerechtigkeit zu den Schwachen und Armen sind. Gott selbst fordert uns zum Gespräch mit ihm heraus, damit wir aufhören, Böses zu tun, und lernen, Gutes zu vollbringen und die Armen zu lieben. Auch wenn unsere Sünden schwer sind, auch wenn wir hartnäckig nur auf uns selbst hören, ist der Herr wirklich ein Freund der Menschen, denn er ist bereit, zu vergeben und unser Leben zu erneuern, wenn wir uns von seiner Barmherzigkeit erobern lassen.


11/07/2016
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