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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Stephan, König von Ungarn (+ 1038). Er bekehrte sich zum Evangelium und förderte die Evangelisierung in seinem Land.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Ezechiel 28,1-10

Das Wort des Herrn erging an mich: Menschensohn, sag zum Fürsten von Tyrus: So spricht Gott, der Herr: Dein Herz war stolz, und du sagtest: Ich bin ein Gott, einen Wohnsitz für Götter bewohne ich mitten im Meer. Doch du bist nur ein Mensch und kein Gott, obwohl du im Herzen geglaubt hast, daß du wie Gott bist. Gewiß, du bist weiser als Daniel. Kein Geheimnis war dir zu dunkel. Durch deine Weisheit und Einsicht schufst du dir Reichtum. Mit Gold und Silber fülltest du deine Kammern. Durch deine gewaltige Weisheit, durch deinen Handel hast du deinen Reichtum vermehrt. Doch dein Herz wurde stolz wegen all deines Reichtums. Darum - so spricht Gott, der Herr: Weil du im Herzen geglaubt hast, daß du wie Gott bist, darum schicke ich Fremde gegen dich, tyrannische Völker. Sie zücken das Schwert gegen all deine prächtige Weisheit, entweihen deinen strahlenden Glanz. Man stößt dich hinab in das Grab; wie einer durchbohrt wird und stirbt, so stirbst du mitten im Meer. Willst du dann angesichts deiner Mörder noch sagen: Ich bin ein Gott? Du bist nur ein Mensch und kein Gott in der Hand deiner Mörder. Wie Unbeschnittene sterben, so stirbst du durch Fremde; Denn ich habe gesprochen - Spruch Gottes, des Herrn.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der heute betrachtete Abschnitt gehört zu den Prophetensprüchen über die Völker. Hier geht es um Tyrus, ein wichtiges Handelszentrum im heutigen Libanon. Das Wort Gottes spricht auch außerhalb der gewöhnlichen Grenzen, denn alle können dieses Wort hören. Ezechiel beschreibt ein immer wiederkehrendes Verhalten bei den Völkern: Überheblichkeit und Stolz, die zur Überhebung der eigenen Person und der eigenen Stärke führen. Für den Propheten ist der Stolz die Erbsünde der Völker, denn er untergräbt die eigentliche Grundlage des Zusammenlebens. Es ist zu lesen: „Dein Herz war stolz, und du sagtest: Ich bin ein Gott… Doch du bist nur ein Mensch und kein Gott." Worin besteht diese Sünde? Das Herz dieser Stadt ist voller Überheblichkeit wegen ihres versessenen Machtstrebens und des Reichtums, den sie durch Handel angehäuft hat. Das Wort Gottes tritt machtvoll in die Geschichte ein, um uns auch heute auf die Sünde des Stolzes hinzuweisen. Im Stolz glaubt man nur an sich selbst und die eigene Macht, an die Stärke, die auf einem skrupellosen Markt nur nach Reichtum für wenige strebt, was bis heute die Ursache für viele Ungerechtigkeiten, Kriege und Ungleichheiten ist. Diese Einstellung kann Gott nicht ertragen. Wie später Jesus warnt uns das Wort Gottes und erklärt in aller Klarheit, dass man nicht gleichzeitig Gott und dem Reichtum dienen kann. Die Worte des Propheten werden zu einer eindringlichen Mahnung, denn wenn Menschen und Völker nur das eigene Interesse verfolgen und sich zu Herren des Lebens der anderen und der irdischen Güter machen, werden sie „hinab in das Grab" gestoßen und erniedrigt. Gott erhöht nämlich die Niedrigen, er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind, und lässt die Reichen leer ausgehen. Darin wird offenbar, wer wir wirklich sind und was jeder für sich eingestehen soll, dass wir nämlich arme und schwache Menschen sind, keine allmächtigen Personen. Diese Aussage wiederholt Ezechiel noch einmal, um die Mahnung zu unterstreichen. Ihm ist bewusst, dass jeder tief im Herzen versucht ist, sich an die Stelle Gottes zu setzen und im Wahn der Allmacht Herr seiner selbst zu sein. Dagegen sind wir wirklich schwach, machtlos, sterblich. Betrachten wir unser Leben mit Demut, um nicht den Versuchungen von Macht und Reichtum zu erliegen, die so viel Böses in der Welt hervorrufen und großes Unrecht und Elend schaffen.


16/08/2016
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