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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zweite Brief an die Thessalonicher 1,1-5.11-12

Paulus, Silvanus und Timotheus an die Gemeinde von Thessalonich, die in Gott, unserem Vater, und in Jesus Christus, dem Herrn, ist: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Wir müssen Gott euretwegen immer danken, Brüder, wie es recht ist, denn euer Glaube wächst, und die gegenseitige Liebe nimmt bei euch allen zu. Wir können in den Gemeinden Gottes mit Stolz auf euch hinweisen, weil ihr im Glauben standhaft bleibt bei aller Verfolgung und Bedrängnis, die ihr zu ertragen habt. Dies ist ein Anzeichen des gerechten Gerichtes Gottes; ihr sollt ja des Reiches Gottes teilhaftig werden, für das ihr leidet. Darum beten wir auch immer für euch, daß unser Gott euch eurer Berufung würdig mache und in seiner Macht allen Willen zum Guten und jedes Werk des Glaubens vollende. So soll der Name Jesu, unseres Herrn, in euch verherrlicht werden und ihr in ihm, durch die Gnade unseres Gottes und Herrn Jesus Christus.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Auch diesen zweiten Brief an die Thessalonicher schreiben Paulus, Silvanus und Timotheus gemeinsam. Paulus und Silvanus waren wegen ihrer Predigt gefangen genommen und zuvor grausam misshandelt worden. Im Gefängnis hatten sie gegen Mitternacht gemeinsam gebetet und Gott Lobeshymnen gesungen, und der Herr hatte sie auf wunderbare Weise befreit (Apg 16,19-30). Timotheus seinerseits wurde oft von Paulus gelobt und als vorbildlicher Gläubiger dargestellt. Sowohl Silvanus als auch Timotheus waren im Auftrag des Apostels auch in Mazedonien in der Verkündigung tätig (vgl. Apg 18,5). Dieser Briefbeginn zeigt die Brüderlichkeit der drei Jünger in ihrem gemeinsamen Eifer für das Evangelium. Zusammen wenden sie sich an die kleine Gemeinde in Thessalonich, die im Glauben und in der Liebe mittlerweile so weit gewachsen war, dass sie den anderen Gemeinden als Vorbild galt. Wenn eine Gemeinde nach dem Evangelium lebt, wirkt sich das auf andere Gemeinden aus. Dies ist die Frucht der „Gemeinschaft der Heiligen". Zurecht ist der Apostel stolz darauf, zumal die kleine Gemeinde in Thessalonich durch nicht wenige Widerstände auf die Probe gestellt wurde. Die Juden der Stadt sahen sie als gefährliche Konkurrenz an und hatten das Volk gegen sie aufgewiegelt. Der Apostel erinnert die Christen daran, dass sie nicht vor Verfolgungen gefeit sind. Wer aber „bis zum Ende standhaft bleibt, wird gerettet" (Mt 24,13). Im reinigenden Feuer der Leiden vollzieht sich schon jetzt das Gericht, das am Ende der Geschichte stattfindet, wenn die im Glauben und in der Liebe standhaft Gebliebenen von jenen geschieden werden, die zu Fall gekommen sind. Nur wer ausharrt, wird Bürger im Reich Gottes sein. Der Apostel Petrus sagt: „Wenn er aber leidet, weil er Christ ist, dann soll er sich nicht schämen, sondern Gott verherrlichen, indem er sich zu diesem Namen bekennt. Denn jetzt ist die Zeit, in der das Gericht beim Haus Gottes beginnt; wenn es aber bei uns anfängt, wie wird dann das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?" (1 Petr 4,16f). Das Leid ist ein notwendiger Begleiter für den Jünger Jesu. Er darf sich nicht täuschen lassen, falls Gottlose scheinbar davor verschont werden. Bereits der Psalmist merkt an: „Denn ich habe mich über die Prahler ereifert, als ich sah, dass es diesen Frevlern so gut ging. Sie leiden ja keine Qualen, ihr Leib ist gesund und wohlgenährt" (Ps 73,3f). Paulus antwortet: „Täuscht euch nicht. Gott lässt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten" (Gal 6,7). Am Ende der Zeiten wird alles offenbar. Mit der typischen Sprache der Apokalyptik beschreibt Paulus das unerbittliche Gericht Gottes: Wer sich gegen das Evangelium auflehnt, wird in eine ewige Einsamkeit „fern vom Angesicht des Herrn" stürzen, während derjenige, der am Hören auf das Wort Gottes und am Dienst an den Armen festgehalten hat, den Herrn „von Angesicht zu Angesicht" sehen wird (1 Kor 13,12). Paulus betet, dass alle zur endgültigen Vollendung der Tage gelangen, wenn die Auserwählten neben dem Thron des Lammes stehen und dem Herrn ein neues Lied singen, wie es das Buch der Offenbarung beschreibt: „Und eine Stimme kam vom Thron her: Preist unsern Gott, all seine Knechte und alle, die ihn fürchten, Kleine und Große... Wir wollen uns freuen und jubeln und ihm die Ehre erweisen. Denn gekommen ist die Hochzeit des Lammes" (Offb 19,5.7).


22/08/2016
Gedenken an die Armen


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