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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Gregor den Großen (540–604), Papst und Kirchenlehrer.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief an die Korinther 4,6b-15

Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? Und was hast du, das du nicht empfangen hättest? Wenn du es aber empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen? Ihr seid schon satt, ihr seid schon reich geworden, ohne uns seid ihr zur Herrschaft gelangt. Wäret ihr doch nur zur Herrschaft gelangt! Dann könnten auch wir mit euch zusammen herrschen. Ich glaube nämlich, Gott hat uns Apostel auf den letzten Platz gestellt, wie Todgeweihte; denn wir sind zum Schauspiel geworden für die Welt, für Engel und Menschen. Wir stehen als Toren da um Christi willen, ihr dagegen seid kluge Leute in Christus. Wir sind schwach, ihr seid stark; ihr seid angesehen, wir sind verachtet. Bis zur Stunde hungern und dürsten wir, gehen in Lumpen, werden mit Fäusten geschlagen und sind heimatlos. Wir plagen uns ab und arbeiten mit eigenen Händen; wir werden beschimpft und segnen; wir werden verfolgt und halten stand; wir werden geschmäht und trösten. Wir sind sozusagen der Abschaum der Welt geworden, verstoßen von allen bis heute. Nicht um euch bloßzustellen, schreibe ich das, sondern um euch als meine geliebten Kinder zu ermahnen. Hättet ihr nämlich auch ungezählte Erzieher in Christus, so doch nicht viele Väter. Denn in Christus Jesus bin ich durch das Evangelium euer Vater geworden.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus listet die Schwierigkeiten und Prüfungen auf, die er erleiden musste, um der Predigt des Evangeliums treu zu bleiben. Damit verteidigt er die Glaubwürdigkeit seines apostolischen Dienstes. Die Treue und Standhaftigkeit kommen aus dem unbedingten Willen des Apostels, sich an das zu halten, was geschrieben steht, ohne Dank oder Anerkennung zu suchen: „lernt [an uns, also Paulus und Apollos], dass der Grundsatz gilt: «Nicht über das hinaus, was in der Schrift steht», dass also keiner zugunsten des einen und zum Nachteil des andern sich wichtigmachen darf". Alles, was wir als besondere Gabe erhalten, muss Gott zurückgegeben werden, der in jedem zum Wohl aller wirkt. Es geht darum, sich weniger auf sich oder die eigene Gruppe zu konzentrieren und wieder mehr auf Jesus. Dem Selbstgefallen der Korinther stellt Paulus die Demut, die Mühen und Leiden der Apostel gegenüber. In ironischem Tonfall beschuldigt er sie, „satt" und „reich" zu sein und bezieht sich dabei auf den Reichtum an Charismen und die Überheblichkeit, die sie „klug", „stark" und „angesehen" zur Schau stellen. Die Apostel hingegen sind „Toren um Christi willen", „schwach" und „verachtet", „Abschaum der Welt" und „verstoßen von allen". Der Apostel brandmarkt die überhebliche Haltung der Korinther. Eine Versuchung, die häufig die Jünger Jesu erfasst, wenn sie vergessen, dass sie immer Kinder bleiben, die zuhören und dem Vater gehorchen müssen. Leider denken wir oft, schon am Ziel angekommen, reich und satt zu sein. Hüten wir uns! Wer glaubt, die Predigt des Evangeliums nicht mehr zu brauchen, klüger und fähiger als die Apostel zu sein, ist schon auf dem Weg, die Kommunion zu zerstören. Der Apostel fordert – im Gegensatz zu der zur Schau gestellten Sicherheit der Christen von Korinth und aller, die sich, wie die Korinther, selbst gut finden – den letzten Platz, auf den ihn auch die Welt stellt. Es ist der Platz der Verfolgung, der Demütigung, der pastoralen Mühe, des unaufhörlichen Einsatzes für die Predigt trotz der Undankbarkeit der Menschen. In den Augen Gottes jedoch nimmt er den ersten Platz ein. Es ist der Platz Jesu, der von den Menschen abgelehnt, von Gott aber aufgenommen wurde. Die „Torheit" des Apostels, seine Schwäche, sein Leiden müssten die Christen von Korinth zum Nachdenken bringen. Sie hingegen sind so aufgeblasen vor Stolz und Hochmut, dass sie sogar die Einheit der Gemeinschaft zerstören.


03/09/2016
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