Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief an die Korinther 7,25-31

Was die Frage der Ehelosigkeit angeht, so habe ich kein Gebot vom Herrn. Ich gebe euch nur einen Rat als einer, den der Herr durch sein Erbarmen vertrauenswürdig gemacht hat. Ich meine, es ist gut wegen der bevorstehenden Not, ja, es ist gut für den Menschen, so zu sein. Bist du an eine Frau gebunden, suche dich nicht zu lösen; bist du ohne Frau, dann suche keine. Heiratest du aber, so sündigst du nicht; und heiratet eine Jungfrau, sündigt auch sie nicht. Freilich werden solche Leute irdischen Nöten nicht entgehen; ich aber möchte sie euch ersparen. Denn ich sage euch, Brüder: Die Zeit ist kurz. Daher soll, wer eine Frau hat, sich in Zukunft so verhalten, als habe er keine, wer weint, als weine er nicht, wer sich freut, als freue er sich nicht, wer kauft, als würde er nicht Eigentümer, wer sich die Welt zunutze macht, als nutze er sie nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nachdem Paulus auf das Thema der Ehe in verschiedenen Situationen eingegangen ist, wendet er sich an die jungen Männer und Frauen, die heiraten wollen. Er schlägt ihnen das Ideal der Keuschheit vor als Einheit mit Christus ohne Ablenkung in Erwartung seiner Ankunft am Ende der Zeiten. Der Zölibat, so schreibt er, verkündet, dass das Reich Gottes schon anwesend ist, dass der Geist des Auferstandenen schon am Werk ist, dass der Sauerteig der Ewigkeit – die Ewigkeit, wo man nicht mehr heiratet, weil man den Herrn betrachtet – schon im Leben der christlichen Gemeinschaft enthalten ist. Der Apostel zeigt eine große Wertschätzung für den freiwillig aus Liebe zum Reich gewählten Zölibat. Wenn man sich entscheidet, nicht zu heiraten, zeigt man mit dem eigenen Leben, dass Gott allein genügt. Wer den Zölibat wählt, zeigt mit seinem Leben, dass die Kirche keine andere Unterstützung oder Hilfe als die Gottes braucht. Gott allein ist ihre Stütze. Das zeigt der zölibatär lebende Mensch, so begrenzt er auch ist, mit seiner Entscheidung. Paulus bekräftigt aber auch mit Klarheit, dass dies kein Gebot des Herrn für alle ist. In jedem Fall aber schlägt der Apostel den Christen von Korinth von Neuem den Primat des Reiches Gottes im eigenen Leben und dem der Gemeinschaft vor, und das ist sehr wohl ein Gebot des Evangeliums. Der Apostel sagt den Korinthern und unseren christlichen Gemeinschaften zu Beginn des neuen Jahrtausends, dass die Zeit knapp ist. Auch, wenn wir am Anfang eines neuen Jahrtausends stehen, ist die Zeit knapp, um das Evangelium vom Reich zu leben und zu verkünden. Wir dürfen uns nicht von unserer Psychologie, unseren Rhythmen und unseren Gewohnheiten, die uns in der Nachfolge des Herrn bremsen, zu Sklaven machen lassen. Die Freiheit des Christen liegt darin, dem Gebot des Herrn zu gehorchen und mit Eile das Evangelium bis an die Enden der Erde zu verkünden. Wenn wir dieses Gebot des Herrn befolgen, werden wir ihm gefallen.


07/09/2016
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


Veranstaltungen der woche
NOV
27
Sonntag 27 November
Liturgie des Sonntags
NOV
28
Montag 28 November
Gedenken an die Armen
NOV
29
Dienstag 29 November
Gedenken an die Mutter des Herrn
NOV
30
Mittwoch 30 November
Gedenken an die Apostel
DEZ
1
Donnerstag 1 Dezember
Gedenken an die Kirche
DEZ
2
Freitag 2 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
3
Samstag 3 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags