Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die beiden syrischen Märtyrer und Heiligen Kosmas und Damian. Nach der Überlieferung waren sie Ärzte, die Kranke unentgeltlich behandelten. Besonderes Gedenken an alle, die sich der Pflege und Betreuung von Kranken widmen.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Ijob 1,6-22

Nun geschah es eines Tages, da kamen die Gottessöhne, um vor den Herrn hinzutreten; unter ihnen kam auch der Satan. Der Herr sprach zum Satan: Woher kommst du? Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Die Erde habe ich durchstreift, hin und her. Der Herr sprach zum Satan: Hast du auf meinen Knecht Ijob geachtet? Seinesgleichen gibt es nicht auf der Erde, so untadelig und rechtschaffen, er fürchtet Gott und meidet das Böse. Der Satan antwortete dem Herrn und sagte: Geschieht es ohne Grund, daß Ijob Gott fürchtet? Bist du es nicht, der ihn, sein Haus und all das Seine ringsum beschützt? Das Tun seiner Hände hast du gesegnet; sein Besitz hat sich weit ausgebreitet im Land. Aber streck nur deine Hand gegen ihn aus, und rühr an all das, was sein ist; wahrhaftig, er wird dir ins Angesicht fluchen. Der Herr sprach zum Satan: Gut, all sein Besitz ist in deiner Hand, nur gegen ihn selbst streck deine Hand nicht aus! Darauf ging der Satan weg vom Angesicht des Herrn. Nun geschah es eines Tages, daß seine Söhne und Töchter im Haus ihres erstgeborenen Bruders aßen und Wein tranken. Da kam ein Bote zu Ijob und meldete: Die Rinder waren beim Pflügen, und die Esel weideten daneben. Da fielen Sabäer ein, nahmen sie weg und erschlugen die Knechte mit scharfem Schwert. Ich ganz allein bin entronnen, um es dir zu berichten. Noch ist dieser am Reden, da kommt schon ein anderer und sagt: Feuer Gottes fiel vom Himmel, schlug brennend ein in die Schafe und Knechte und verzehrte sie. Ich ganz allein bin entronnen, um es dir zu berichten. Noch ist dieser am Reden, da kommt schon ein anderer und sagt: Die Chaldäer stellten drei Rotten auf, fielen über die Kamele her, nahmen sie weg und erschlugen die Knechte mit scharfem Schwert. Ich ganz allein bin entronnen, um es dir zu berichten. Noch ist dieser am Reden, da kommt schon ein anderer und sagt: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken Wein im Haus ihres erstgeborenen Bruders. Da kam ein gewaltiger Wind über die Wüste und packte das Haus an allen vier Ecken; es stürzte über die jungen Leute, und sie starben. Ich ganz allein bin entronnen, um es dir zu berichten. Nun stand Ijob auf, zerriß sein Gewand, schor sich das Haupt, fiel auf die Erde und betete an. Dann sagte er: Nackt kam ich hervor aus dem Schoß meiner Mutter; nackt kehre ich dahin zurück. Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen; gelobt sei der Name des Herrn. Bei alldem sündigte Ijob nicht und äußerte nichts Ungehöriges gegen Gott.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Mit diesem Abschnitt beginnen die Lesungen aus dem Buch Hiob. In den ersten beiden Kapiteln wird das Leben Hiobs als vorbildlich beschrieben: Er war „untadelig und rechtschaffen; er fürchtete Gott und mied das Böse". Der Verfasser verweist auf die Redlichkeit und Freude im Leben eines Menschen, dessen Handeln immer auf Gottesfurcht zurückzuführen ist, wie er in Vers 5 verdeutlicht. Hiob sorgt sich nämlich darum, dass auch seine Kinder nichts tun mögen, was die Freundschaft zum Herrn gefährden könnte. Im Text heißt es, dass er jeden Morgen Gott „so viele Brandopfer" darbrachte, „wie er Kinder hatte". Gott selbst freut sich darüber und erzählt den „Gottessöhnen" (den Engeln), also den Boten für die Menschen, und vor allem dem Satan und Widersacher beinahe voller Stolz von Hiob. Der Herr freut sich über das Gute, das Hiob tut. Das ist beim Satan jedoch nicht der Fall, er verspürt Abneigung gegen diesen rechtschaffenen Mann, dem scheinbar alles zum Guten gereicht. Ist vielleicht nur der Wohlstand Hiobs Grund für seine Treue vor Gott und für seine Rechtschaffenheit? Der Satan schleicht sich gleichsam zwischen Gott und die Menschen ein, um Zweifel am Guten zu verbreiten, an der Freude und Zufriedenheit dieses gerechten und gottesfürchtigen Mannes. Es ist der Neid des Bösen auf das Gute des Menschen, auf die wohlwollende Gegenwart Gottes in der Geschichte. Sein Wirken scheint wirklich darin zu bestehen, auf der Erde herumzustreifen, um diejenigen in ein schlechtes Licht zu rücken, die Gutes tun. Im ersten Petrusbrief heißt es: „Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens" (1 Petr 5,8-9). Wird es Hiob gelingen, dem Bösen zu widerstehen? Diese Forderung stellt der Satan an den Herrn und nimmt Hiob seinen Besitz. Entbehrungen und Leiden kommen noch hinzu. Zunächst wird Hiob all seiner Güter beraubt, dann seiner Söhne und Töchter. Doch Hiob verflucht Gott nicht, er schreibt ihm nicht die Ursache des Bösen zu, das über ihn gekommen ist. Seine Antwort verblüfft sogar: „Nackt kam ich hervor aus dem Schoß meiner Mutter; nackt kehre ich dahin zurück. Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen; gelobt sei der Name des Herrn."


26/09/2016
Gedenken an die Armen


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri