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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Kirchenvater Hieronymus, der 420 in Betlehem starb. Er übersetzte die Bibel ins Lateinische. Beten wir dafür, dass die Stimme der Schrift in jeder Sprache gehört werde.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Ijob 38,1.12-21; 40,3-5

Da antwortete der Herr dem Ijob aus dem Wettersturm und sprach: Hast du je in deinem Leben dem Morgen geboten, dem Frührot seinen Ort bestimmt, daß es der Erde Säume fasse und daß die Frevler von ihr abgeschüttelt werden? Sie wandelt sich wie Siegelton, (die Dinge) stehen da wie ein Gewand. Den Frevlern wird ihr Licht entzogen, zerschmettert der erhobene Arm. Bist du zu den Quellen des Meeres gekommen, hast du des Urgrunds Tiefe durchwandert? Haben dir sich die Tore des Todes geöffnet, hast du der Finsternis Tore geschaut? Hast du der Erde Breiten überblickt? Sag es, wenn du das alles weißt. Wo ist der Weg zur Wohnstatt des Lichts? Die Finsternis, wo hat sie ihren Ort, daß du sie einführst in ihren Bereich, die Pfade zu ihrem Haus sie führst? Du weißt es ja; du wurdest damals ja geboren, und deiner Tage Zahl ist groß. Da antwortete Ijob dem Herrn und sprach: Siehe, ich bin zu gering. Was kann ich dir erwidern? Ich lege meine Hand auf meinen Mund. Einmal habe ich geredet, ich tu es nicht wieder; ein zweites Mal, doch nun nicht mehr!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Endlich spricht Gott, worum Hiob seit Beginn des Buches gebeten hat. Doch die Antwort erscheint befremdlich. Denn scheinbar bemüht sich der Herr in keiner Weise, genau auf die Bitten und Fragen Hiobs zu antworten. Gott fordert diesen Mann heraus, der es gewagt hat, sein Handeln in Frage zu stellen. Die beiden Kapitel sind eine ständige Frage, die Gott an Hiob richtet und die seine herausfordernden Worte zu Beginn zusammenfasst: „Wer ist es, der den Ratschluss verdunkelt mit Gerede ohne Einsicht? Auf, gürte deine Lenden wie ein Mann: Ich will dich fragen, du belehre mich!" Gott befragt Hiob über die Schöpfungswerke der Natur und dann der Tiere. Wie kann Hiob meinen, Gott hielte sich fern von der Menschheitsgeschichte, wo er doch nicht nur der Ursprung von allen existierenden Dingen ist, sondern auch derjenige, der die Schöpfungswerke am Leben erhält? Vielleicht könnten die beiden Kapitel wie eine Aufzählung aus der Lebenswirklichkeit erscheinen, die wir zu beherrschen meinen und in der wir nur schwer die Gegenwart Gottes erkennen: die Erde, das Wasser, der Lauf der Zeit, der Regen, der Schnee, die Gestirne, die Tiere… Heute versucht die Wissenschaft nämlich, alles zu erklären und für alle Ereignisse eine Ursache zu finden. Dadurch wird schließlich jegliches Staunen über die Schöpfung zunichte gemacht. Warum sollte als Grundlage der alltäglich wahrgenommenen Dinge die gütige Anwesenheit Gottes gefordert werden? Im Grunde kannten zahlreiche antike Kulturen nicht die Ursprünge vieler Phänomene, die wir heute erklären können, und schrieben daher ihre Entstehung leicht einer Gottheit zu und machten die Phänomene sogar selbst zu Gottheiten, wie es zum Bespiel im antiken Griechenland oder in Rom und auch in vielen anderen Kulturen geschah. Die Neuheit der Bibel besteht gerade darin, dass sie kein Schöpfungswerk vergöttlicht. In diesem Sinn ist sie zutiefst „laizistisch und weltlich". Doch die Gegenwart Gottes überstrahlt alles, denn er erhält diese wunderbare Ordnung der Schöpfung am Leben. Darüber sollten wir staunen, auch weil wir sie nie ganz beherrschen werden. Lassen auch wir uns daher vom Herrn zum Nachdenken anregen, damit unsere Weisheit nicht zur Torheit wird.


30/09/2016
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


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