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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Epheser 1,1-10

Paulus, durch den Willen Gottes Apostel Christi Jesu, an die Heiligen in Ephesus, die an Christus Jesus glauben. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott; er hat uns aus Liebe im voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen, zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn; durch sein Blut haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade. Durch sie hat er uns mit aller Weisheit und Einsicht reich beschenkt und hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan, wie er es gnädig im voraus bestimmt hat: Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, in Christus alles zu vereinen, alles, was im Himmel und auf Erden ist.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ab heute wird der Epheserbrief gelesen. Paulus stellt sich als der „Apostel Christi Jesu" vor, als ein vom Auferstandenen zum Dienst für das Evangelium Ausgesandter. Wie in anderen Briefen wiederholt er auch hier, dass sein Charisma nicht sein Verdienst oder eine besondere persönliche Begabung ist. Vielmehr ist seine Armut eine Garantie für die Wahrhaftigkeit der ihm anvertrauten Botschaft, so schreibt er, dass ihm, „dem Geringsten unter allen Heiligen", der Dienst übertragen ist. In der „Unwürdigkeit" des Apostels offenbart Gott seine Macht. Paulus bezeichnet die Christen von Ephesus als „Heilige in Ephesus, die an Christus Jesus glauben." So hatte er schon die Kolosser genannt (vgl. Kol 1,2), da nämlich auch sie von Gott erwählt wurden, um sein „Heiliger Tempel" zu sein (Eph 2,21). Die Bezeichnung „Heilige" im Plural bezieht sich nicht auf das moralische Verhalten der Christen von Ephesus. Vielmehr bezieht sie sich auf eine objektive Tatsache, denn die Christen sind Heilige, weil sie ihr Leben Gott schenken. Diese Heiligkeit ist nicht individuell zu verstehen, sie bezieht sich auf die Gesamtgemeinde und Kirche als von Gott geliebte und für die Weitergabe des Evangeliums erwählte Gemeinschaft. Die Gemeinde ist heilig, und der Einzelne ist es insofern, als er ein Glied von ihr ist und an ihrem Leben teilnimmt. Nicht zufällig wird in den paulinischen Briefen der Begriff „Heiliger" nie in der Einzahl verwendet außer im Philipperbrief (4,21), wo er jedoch kollektiv zu verstehen ist. Heilig ist man gemeinsam, weil man aus der Welt der Sünde herausgerissen und eingefügt wurde in das Leben Christi, der Quelle und Mittelpunkt der Gemeinde ist. Als Glieder der Kirche sind wir der Leib Christi. Obwohl die Heiligkeit eine durch die Taufe am Beginn des Lebens empfangene Gnade ist, erfordert sie natürlich ein Verhalten, das dem Leben eines Christen entspricht. Heiligkeit verlangt heiligmäßiges Verhalten.


13/10/2016
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