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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Ignatius, Bischof von Antiochien. Er wurde zum Tod verurteilt, nach Rom gebracht und starb dort als Märtyrer (+ 107).


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Epheser 2,1-10

Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden. Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist. Zu ihnen gehörten auch wir alle einmal, als wir noch von den Begierden unseres Fleisches beherrscht wurden. Wir folgten dem, was das Fleisch und der böse Sinn uns eingaben, und waren von Natur aus Kinder des Zorns wie die anderen. 4-5 Gott aber, der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet. Er hat uns mit Christus Jesus auferweckt und uns zusammen mit ihm einen Platz im Himmel gegeben. Dadurch, daß er in Christus Jesus gütig an uns handelte, wollte er den kommenden Zeiten den überfließenden Reichtum seiner Gnade zeigen. Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft - Gott hat es geschenkt -, nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann. Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im voraus bereitet hat.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nachdem er die Größe des Werkes verkündet hat, das Gott in Christus für die Kirche vollbracht hat, erinnert Paulus die Epheser an ihren Zustand vor der Taufe. Sie waren tot, fern von Gott, der Sünde hörig und daher todgeweiht. Denn die Sünden führen zum Tod. Verfehlungen und Sünden - für Paulus sind beide Begriffe gleichbedeutend - werden nicht nur als einmalige Handlungen, sondern als ein dauerhafter Zustand des Ungehorsams, der Gottesferne und der Unterwerfung unter das Böse betrachtet. Nur der Gehorsam gegenüber Gott befreit das menschliche Dasein von der Sünde. Vor der Bekehrung haben „auch wir alle einmal", so erinnert uns Paulus, in der selbstbezogenen Mentalität dieser Welt und „unter der Herrschaft jenes Geistes gelebt, der im Bereich der Lüfte regiert", das heißt des Bösen - in Eph 6,11 wird vom „Teufel" die Rede sein. Denn wir haben uns, als wir dem Geist des Bösen unterworfen waren, gemäß unseren Begierden verhalten, haben den Willen des Fleisches ausgeführt und dem bösen Sinn gehorcht, anstatt Gott zu lieben „mit ganzem Herzen und ganzer Seele" (Mk 12,30) und mit all unseren Gedanken. Daher waren wir „von Natur aus" dem Zorn Gottes unterworfen, in einem Zustand, den Gott nicht ertragen konnte, weil er im Gegensatz zu seinem Plan der Liebe stand. Trotzdem hat er in seiner großen Liebe eingegriffen, um uns zu retten: „Gott aber, der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet. Er hat uns mit Christus auferweckt und uns zusammen mit ihm einen Platz im Himmel gegeben." Der Herr hat Mitleid und wendet sich uns mit seiner maßlosen Liebe zu. Außergewöhnlich ist, dass er sich an einen Sünder wendet, also seinen Feind, nicht an einen Menschen, der bereits Buße getan hat. Dabei beschränkt er sich jedoch nicht nur darauf, uns aus einer ausweglosen Lage zu helfen, sondern gewährt uns sogar Anteil am wahren Leben. In Christus hat uns der Vater sein barmherziges Antlitz enthüllt. Wir sind als Glieder des Leibes Christi bereits mit ihm auferweckt und wir sind dort, wo er ist, bei Gott. Mit Christus und seinem Leib, der Kirche, vereint, sind wir vor dem blinden Schicksal des Bösen gerettet - aus Gnade gerettet, wiederholt der Apostel. Der Glaube besteht gerade darin, diese rettende Liebe anzunehmen. Der Gläubige ist daher nicht aufgrund seiner Werke gerettet, sondern durch die Liebe Gottes, der sich über uns geneigt hat, „als wir noch Sünder waren" (Röm 5,8). Der Apostel erinnert an den Vorrang der Gnade gegenüber der Versuchung, uns einer Rettung zu „rühmen", die wir durch unsere „Werke" vollbracht hätten. Der Glaube besteht darin, die Liebe Gottes in unserem Herzen aufzunehmen und zuzulassen, dass sie gemäß ihrer Kraft wirkt.


17/10/2016
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