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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Epheser 3,14-21

Daher beuge ich meine Knie vor dem Vater, nach dessen Namen jedes Geschlecht im Himmel und auf der Erde benannt wird, und bitte, er möge euch aufgrund des Reichtums seiner Herrlichkeit schenken, daß ihr in eurem Innern durch seinen Geist an Kraft und Stärke zunehmt. Durch den Glauben wohne Christus in eurem Herzen. In der Liebe verwurzelt und auf sie gegründet, sollt ihr zusammen mit allen Heiligen dazu fähig sein, die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe zu ermessen und die Liebe Christi zu verstehen, die alle Erkenntnis übersteigt. So werdet ihr mehr und mehr von der ganzen Fülle Gottes erfüllt. Er aber, der durch die Macht, die in uns wirkt, unendlich viel mehr tun kann, als wir erbitten oder uns ausdenken können, er werde verherrlicht durch die Kirche und durch Christus Jesus in allen Generationen, für ewige Zeiten. Amen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus beugt seine „Knie vor dem Vater" angesichts der Offenbarung des unergründlichen Reichtums Christi und betet für die Epheser. Er bittet Gott, dass der Geist sie stark machen und den inneren Menschen in ihnen festigen möge. Der Geist ist die Kraft Gottes, die in der Tiefe des Herzens wirkt, dem Ort der Entscheidungen, Urteile und Gedanken. Denn im Herzen beginnt die Veränderung, und dorthin kommt Christus mit seinem Wort und seiner Gnade. Von Anfang an hatte er mit seiner Predigt die Jünger zur Innerlichkeit eingeladen: „Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten" (Mt 6,6). Den Vater um die Kraft des Geistes zu bitten bedeutet, nach einer tieferen Übereinstimmung mit Christus zu verlangen, um sich von der verwandelnden Kraft seiner Liebe führen zu lassen. Die Gegenwart Christi öffnet das Herz und den Geist für die Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern. Denn er spornt die Menschen an zu leben, zu denken und zu handeln wie er selbst gelebt und gewirkt hat. Christus wohnt im Herzen, wenn die Liebe im Herzen ist; das ist die Agape, sie bildet den unbegrenzten Horizont, dem wir entgegengehen. Der Brief bringt diesen Zusammenhang wirkungsvoll in Bildern aus der Pflanzenwelt (verwurzelt sein) und dem Bauwesen (auf etwas gegründet sein) zum Ausdruck. Der Apostel betet auch, dass die Christen von Ephesus „zusammen mit allen Heiligen ... die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe" der Liebe Christi begreifen. Das Geheimnis Gottes kann man nur in der Liebe verstehen, nur in einem Leben der Jüngerschaft und des in Gemeinschaft gelebten Zeugnisses „mit den Heiligen". Die Erkenntnis des Geheimnisses - und dazu gehört auch das Hören des Wortes - besitzt eine unabdingbare kirchliche Dimension: Man teilt dieselben Wahrheiten, und vor allem erfährt man sie gemeinsam. In der gegenseitigen Liebe werden die Schwestern und Brüder zu Vermittlern der Erkenntnis Christi. In der Geschwisterlichkeit wirkt der Geist für unser inneres Wachstum. Deshalb ist das gemeinsame Leben mit den Schwestern und Brüdern unabdingbar, um Christus kennenzulernen. Der Brief des Paulus gipfelt in einer letzten Bitte: dass die Epheser „von der ganzen Fülle Gottes erfüllt" werden. Im ersten Teil des Briefes war von der Fülle (griechisch: Pleroma) der Kirche die Rede gewesen, die von der Fülle Christi erfüllt wurde (Eph 1,23). Nun werden die Gläubigen aufgerufen, an der Fülle Gottes Anteil zu haben. Der Vater ist das letzte Ziel, an das Christus uns bringen möchte. Wenn er dieses Ziel erreicht hat, das bedeutet, wenn er uns in den Schoß des Vaters gebracht hat, hat Christus sein Werk als Versöhner vollendet und lässt dem Vater Raum, damit dieser „alles und in allem" sein möge, wie Paulus sagt: „Wenn ihm dann alles unterworfen ist, wird auch er, der Sohn, sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott herrscht über alles und in allem" (1 Kor 15,28). Der Apostel schließt mit einem Lob: Die Einheit der Menschheit ist der Ruhm Gottes, die Offenbarung seiner Liebe, die immer überreichlich sein und unsere Begriffe und Erwartungen übersteigen wird. Ihm gebührt daher der Ruhm „durch die Kirche und durch Christus Jesus".


20/10/2016
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