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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Epheser 6,1-9

Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern, wie es vor dem Herrn recht ist. Ehre deinen Vater und deine Mutter: Das ist ein Hauptgebot, und ihm folgt die Verheißung: damit es dir gut geht und du lange lebst auf der Erde. Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Weisung des Herrn! Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren mit Furcht und Zittern und mit aufrichtigem Herzen, als wäre es Christus. Arbeitet nicht nur, um euch bei den Menschen einzuschmeicheln und ihnen zu gefallen, sondern erfüllt als Sklaven Christi von Herzen den Willen Gottes! Dient freudig, als dientet ihr dem Herrn und nicht den Menschen. Denn ihr wißt, daß jeder, der etwas Gutes tut, es vom Herrn zurückerhalten wird, ob er ein Sklave ist oder ein freier Mann. Ihr Herren, handelt in gleicher Weise gegen eure Sklaven! Droht ihnen nicht! Denn ihr wißt, daß ihr im Himmel einen gemeinsamen Herrn habt. Bei ihm gibt es kein Ansehen der Person.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wir wissen, dass das Evangelium die menschlichen Beziehungen in der Tiefe verändert, indem es dazu verhilft, sie auf neue Art und Weise zu leben. Wenn dies nicht geschieht, dann liegt das am hartnäckigen Widerstand unserer Gewohnheiten, die uns oft beherrschen und uns alte Menschen bleiben lassen. Die Liebe Jesu ist nicht abstrakt oder virtuell. Sie ist kein leeres Wort, so wie wir es oft gewohnt sind, leere Worte zu sagen und zu hören, welche uns daran hindern, die wahren Worte zu verstehen. Die Liebe Jesu ist ein wirkungsvolles Wort, das sich in der Geschichte erfüllt und auf konkrete Weise all unsere Beziehungen inspirieren möchte, indem es sie verändert. Einige Empfehlungen können uns fern und veraltet erscheinen. Sie haben in Wirklichkeit jedoch noch heute große Bedeutung. Wir müssen sie in jener Mentalität verstehen, in der wir sie leben. Paulus hat gerade seine Rede über die Beziehung zwischen Mann und Frau beendet und wendet sich nun an die Kinder, indem er sie daran erinnert, gemäß dem biblischen Gebot zu „gehorchen": „Ehre deinen Vater und deine Mutter!" (Ex 20,12). Der Sinn eines Gebots liegt niemals darin, ein sich selbst dienendes Gesetz zu sein, sondern es soll unserer Freude dienen. Das Wort Gottes möchte das Leben eines jeden von uns zur Erfüllung bringen, denn der Wille Jesu liegt darin, dass „sie das Leben haben und es in Fülle haben" (Joh 10,10). Paulus wendet sich sodann an die Väter und verlangt von ihnen, „reizt eure Kinder nicht zum Zorn". Sie sollen sie erziehen, indem sie sie nach christlicher Lehre aufwachsen lassen. Niemand ist nur ein Objekt der Liebe für andere, sondern von allen wird gefordert, die eigene Sichtweise gegenüber dem Nächsten zu verändern. Auch die Sklaven waren Teil der Familie. Von ihnen verlangt der Apostel ebenso ein entsprechendes Verhalten. Er ermahnt sie dazu, den Herren zu gehorchen, aber mit einer Einfachheit des Geistes, ebenso wie sie Christus dienen sollen; es soll ihnen also nicht darum gehen, gesehen zu werden und den Menschen zu gefallen. Der Apostel stellt klar, dass der wahre Rollentausch immer in der wahren Erklärung liegt, die unsere Beziehungen revolutionär verändern kann: Jeder – sei er Sklave oder Freier – wird vom Herrn nach dem erhalten, was er an Gutem getan hat. Sowohl die Väter und die Eltern als auch die Männer gegenüber den Frauen dürfen ihre Rolle nicht dazu verwenden, um die Würde des anderen zu missachten oder mit Füßen zu treten, denn nur einer ist der Herr, und er bevorzugt keinen. Wir sind dazu aufgerufen, uns als Brüder und Schwestern zu lieben. Dies ist der Wille Jesu.


26/10/2016
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