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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an das historische Treffen von Assisi 1986, zu dem Papst Johannes Paul II. Vertreter aller christlichen Konfessionen und der großen Weltreligionen eingeladen hatte, um für den Frieden zu beten.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Epheser 6,10-20

Und schließlich: Werdet stark durch die Kraft und Macht des Herrn! Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt. Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs. Darum legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt. Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen. Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen. Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes. Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen, auch für mich: daß Gott mir das rechte Wort schenkt, wenn es darauf ankommt, mit Freimut das Geheimnis des Evangeliums zu verkünden, als dessen Gesandter ich im Gefängnis bin. Bittet, daß ich in seiner Kraft freimütig zu reden vermag, wie es meine Pflicht ist.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Am Ende des Briefes wendet sich Paulus nochmals an alle Gläubigen mit der Feststellung, dass das christliche Leben ein Kampf ist. Zwar hat der Auferstandene das Böse und den Tod endgültig bezwungen. Doch in der gegenwärtigen Zeit müssen die Christen gemeinsam mit Christus den Kampf gegen einen Feind weiterführen, der zwar schon besiegt, aber noch nicht vollständig bezwungen ist. Wir sind aufgerufen, den Sieg der Liebe über den Hass und der Einheit über die Trennung zu Ende zu führen. Paulus erinnert daran, dass der Teufel durch die Kräfte des Bösen agiert, die, obwohl schon von Christus besiegt, noch immer in unserer alten Welt am Werk sind. Es ist ein schwieriger und harter Kampf, weil er gegen bedrohliche und hinterlistige Kräfte geführt wird: Es ist das vielfältige Gesicht des Bösen, das sich auf viele Arten, in vielen Ereignissen und in vielen historischen Situationen manifestiert. Paulus spricht von „Beherrschern dieser finsteren Welt" und den „bösen Geistern des himmlischen Bereichs", also von Mächten, die die Menschen auf heimtückische, aber starke Weise beherrschen. Deshalb braucht man „die Rüstung Gottes", das heißt, man muss auf Gottes Art kämpfen und mit den Waffen, die von ihm kommen. Der Apostel mahnt, sich mit Wahrheit zu gürten beziehungsweise das Evangelium gut zu kennen und „als Panzer die Gerechtigkeit" anzuziehen beziehungsweise die Rechtfertigung durch Gott anzunehmen. Die Beschreibung wird mit dem Bild der benötigten Soldatenstiefel fortgesetzt. Wir sollen marschbereit sein für den Weg, um allen Menschen das Evangelium vom Frieden zu verkünden, den Jesus am Kreuz erwirkt hat und der sich in der Versöhnung unter allen Menschen verwirklicht. Der Glaube an den Herrn ist der Schild, der den Leib des Soldaten vollständig schützt, wie geschrieben steht: „Der Herr ist meine Kraft und mein Schild, mein Herz vertraut ihm" (Ps 28,7). Der Helm steht für die Gewissheit des Heils. Zuletzt erhält der Christ von Gott das Schwert des Geistes, das Wort Gottes: Es hat Urteilskraft, durchdringende Wirksamkeit, kreative Stärke und zerstörerische Macht. Es ist die wahre Kraft des Gläubigen. Es ist richtig, an das „Wort der Wahrheit ... das Evangelium von eurer Rettung" (Eph 1,13) zu denken, das nicht nur in einem Kampf erfolgreich wirkt und den Feind besiegen hilft, sondern das auch mit der Kraft der Liebe das Reich Gottes unter den Menschen zu errichten versteht. Auch das Gebet, vor allem das inständige Gebet, ist Teil des Kampfes gegen das Böse. Diese Feststellung durchzieht die ganze Schrift, angefangen bei Abraham, der Fürbitte einlegt, um Sodom vor der Zerstörung zu retten, bis hin zu den Gebeten um den Sieg über den Feind. Auch für uns und für alle christlichen Gemeinschaften ist es dringend nötig, die in der Geschichte wirksame, heilende Kraft des Gebetes wiederzuentdecken. Das vertrauensvoll an Gott gerichtete Gebet zeigt immer Wirkung, daran hat auch Jesus wiederholt erinnert. Paulus spricht von „beten und ... flehen", um zu unterstreichen, wie unabdingbar dabei die Beharrlichkeit ist. Das Gebet „für alle Heiligen", das das Leben der christlichen Gemeinschaft stützt und verteidigt, macht wachsam und verleiht der Verkündigung des Evangeliums Kraft. Paulus bittet auch um Gebete für ihn, damit ihm „das rechte Wort" geschenkt wird und er das „Geheimnis des Evangeliums" verkünden kann, die große Liebe Gottes zu uns. Der Brief endet mit dem Segenswunsch von Frieden und Gnade, die von Gott, dem Vater, und Jesus Christus, dem Herrn, kommen. Der abschließende Gruß ist umfassend und feierlich: Er verbindet den Frieden mit der Liebe. Beide bedingen sich gegenseitig. Auf diesen zwei Dimensionen ruht auch heute die Kraft der Christen.


27/10/2016
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