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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Philipper 2,1-4

Wenn es also Ermahnung in Christus gibt, Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, herzliche Zuneigung und Erbarmen, dann macht meine Freude dadurch vollkommen, daß ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig, daß ihr nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei tut. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus fordert die Christen von Philippi auf, in der Liebe zu leben. Wie ein Vater sorgt er sich darum, dass seine Kinder vereint sein mögen. Wir hingegen nehmen den leichten Weg und lassen den Samen der Trennung, des Streits und der Gegnerschaft wachsen. Alle aber müssen und können wir lernen, in der Liebe zu leben. Die Worte des Apostels helfen uns, zu verstehen was es bedeutet, sich wirklich zu lieben. Jeder von uns kann dies in jeder Phase seines Lebens lernen und leben.
Doch das ist nur möglich, wenn die Christen von Demut und nicht von Prahlerei erfüllt sind und wenn sie nicht zuerst das eigene, sondern das Wohl der anderen suchen. Hier berührt der Apostel einen zentralen Punkt seiner Forderungen an die Philipper: Einheit und Heiligkeit sind nur erreichbar, wenn wir alle unseren Blick auf Jesus richten und „so gesinnt sind, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht". Der Christ gleicht sein Herz den Gefühlen Jesu und seine Gedanken dem Denken Jesu an. Der Jünger ahmt in allem den Meister nach, indem er in seinem ganzen Leben ihm nachfolgt und auf ihn hört. Wir wissen, dass das Leben Jesu von der Kenosis, also der Entäußerung, geprägt war. Er war Gott gleich, erniedrigte sich und wurde wie ein Sklave. Er wich dem Tod, dem Tod am Kreuz nicht aus, weil er seiner Entscheidung für die Liebe treu bleiben wollte. Auf diese Weise wollte er die Welt retten. Seine Erniedrigung zum Sklaven war keine Entscheidung für eine falsche Unterwürfigkeit, sondern die Konsequenz einer grenzenlosen Liebe zu den Menschen. Aufgrund dieser Liebe hat Gott Jesus erhöht und ihn somit von den Fesseln des Todes befreit. Im Namen Jesu können alle das Heil finden. Die Einladung des Apostels ist sehr konkret und gleichsam eine Regel, die dem ganzen Leben eine bestimmte Ausrichtung geben soll: „In Demut schätze einer den anderen höher ein als sich selbst." Dies ist eine sehr praktische Regel zum Glücklichsein, denn sie lässt uns den anderen entdecken und vermittelt uns die Gewohnheit, ihn ernst zu nehmen und nicht zu verachten, so wie wir es sehr oft tun, wenn wir den Splitter im Auge des anderen suchen oder uns in Urteilen üben. Folgen wir Jesus nach, dem Größten, der sich zum Sklaven gemacht hat, um uns groß werden zu lassen. Denn derjenige ist der Größte, der die anderen groß macht.


31/10/2016
Gedenken an die Armen


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