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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Karl Borromäus (+ 1584), Bischof von Mailand.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Philipper 3,17-4,1

Ahmt auch ihr mich nach, Brüder, und achtet auf jene, die nach dem Vorbild leben, das ihr an uns habt. Denn viele - von denen ich oft zu euch gesprochen habe, doch jetzt unter Tränen spreche - leben als Feinde des Kreuzes Christi. Ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott der Bauch; ihr Ruhm besteht in ihrer Schande; Irdisches haben sie im Sinn. Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann. Darum, meine geliebten Brüder, nach denen ich mich sehne, meine Freude und mein Ehrenkranz, steht fest in der Gemeinschaft mit dem Herrn, liebe Brüder.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Apostel zögert nicht, sich selbst als Vorbild hinzustellen, damit die Christen von Philippi in der Verwirrung und in den Versuchungen der Gemeinde sein menschliches und geistliches Leben nachahmen. Wie leicht kann doch die weltliche Logik, die Papst Benedikt als Unrat und Papst Franziskus als Versuchung der Weltlichkeit bezeichnete, in die Gemeinde eindringen. Ihre Folgen bestehen darin, dass die Barmherzigkeit nicht gelebt wird, weil die Welt das Elend des Nächsten nicht liebt, sondern nur richtet und verurteilt, vergleicht und das eigene Interesse sucht. Paulus liebt die Gemeinde so sehr, dass er unter Tränen spricht. Wir dürfen niemals vergessen, dass unser Verhalten den Geschwistern Leid zufügen kann. Paulus ist voller Leidenschaft, denn er ist nicht gleichgültig. Er ist wirklich ein Bruder und will niemanden von denen verlieren, für die er sich verantwortlich fühlt. Er ist wirklich ein Hirte, der seine Schafe liebt und vor dem schlimmen Wolf beschützt, nämlich vor der Mentalität der Welt und dem ichbezogenen Leben. Seine Liebe ist nicht oberflächlich und akzeptiert nicht alles als gleich gültig. Eindeutig sagt er, dass ein Leben als Feinde der unentgeltlichen Liebe des Kreuzes ins Verderben führt, weil diese letztlich ihren Bauch zu Gott machen und sich ihrer Schande rühmen. Diese Menschen haben Irdisches im Sinn. Dieses Konsumdenken schleicht sich in die Gläubigen ein und raubt der Gemeinde ihre Kraft, wenn es nicht sogar im Gegensatz zur ihr steht. Unsere Heimat ist im Himmel. Wer den Himmel sucht, findet das wahre Leben auf der Erde, denn er ist nicht im Irdischen gefangen, sondern kann darin die unsichtbaren Dinge erkennen, die allem einen Sinn verleihen, und er macht sich nicht zu einem Gefangenen der Götzen. Schon heute können wir die Verklärung durch Jesus erfahren, wenn wir den Weg der Liebe einschlagen und uns vor allem von der Leidenschaft des Apostels ergreifen lassen. Sie hilft uns, im Kleinen die Komplizenschaft mit der Logik der Welt zu erkennen, die nichts mit der grenzenlosen Liebe Jesu zu tun hat.


04/11/2016
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


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