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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Weihetag der Kathedrale von Rom, der Basilika des Heiligen Johannes des Täufers und des Heiligen Johannes des Evangelisten im Lateran. Gebet für die Kirche von Rom. Gedenken an die Pogromnacht und den Beginn der Verfolgung der Juden durch die Nationalsozialisten.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an Titus 3,1-7

Erinnere sie daran, sich den Herrschern und Machthabern unterzuordnen und ihnen zu gehorchen. Sie sollen immer bereit sein, Gutes zu tun, sollen niemand schmähen, nicht streitsüchtig sein, sondern freundlich und gütig zu allen Menschen. Denn auch wir waren früher unverständig und ungehorsam; wir gingen in die Irre, waren Sklaven aller möglichen Begierden und Leidenschaften, lebten in Bosheit und Neid, waren verhaßt und haßten einander. Als aber die Güte und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien, hat er uns gerettet - nicht weil wir Werke vollbracht hätten, die uns gerecht machen können, sondern aufgrund seines Erbarmens - durch das Bad der Wiedergeburt und der Erneuerung im Heiligen Geist. Ihn hat er in reichem Maß über uns ausgegossen durch Jesus Christus, unseren Retter, damit wir durch seine Gnade gerecht gemacht werden und das ewige Leben erben, das wir erhoffen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Titus soll die Christen an den Gehorsam und die Unterordnung auch unter die heidnischen Machthaber erinnern im Bewusstsein, dass alle Vollmacht von Gott stammt, wie Paulus im Römerbrief schreibt. Dann sollen die Christen Vorwürfen und Verleumdungen sowie durch Heiden erlittener Verachtung und Boshaftigkeit mit nachsichtiger Geduld begegnen. Nach den Worten des Paulus soll Titus seine Gläubigen auffordern, immer bereit zu sein, „Gutes zu tun", sie „sollen niemand schmähen, nicht streitsüchtig sein, sondern freundlich und gütig zu allen Menschen". Diese Worte sollen sich alle Christen zu Herzen nehmen. Denn vor nicht allzu langer Zeit verhielten sich die Christen „unverständig" wie die Heiden, gingen in die Irre und waren Sklaven der Sünde. Niemals dürfen wir unser früheres trauriges Leben vergessen, von dem wir aus Gnade befreit wurden. Denn „als aber die Güte und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien, hat er uns gerettet – nicht weil wir Werke vollbracht hätten, die uns gerecht machen können, sondern aufgrund seines Erbarmens". Wenn der Gläubige die Liebe Gottes vertrauensvoll annimmt und sich auf Jesus verlässt, wird er „durch das Bad der Wiedergeburt" vor dem Verderben errettet. Der Christ ist „aus Gott geboren" (Joh 1,13). Mit diesem „Bad der Wiedergeburt" ist die „Erneuerung im Heiligen Geist" verbunden, den Gott „in reichem Maß über uns ausgegossen" hat durch Jesus Christus, unseren Retter. Wiedergeburt bedeutet eine radikale Verwandlung, die durch das Handeln Gottes im Leben des Gläubigen bewirkt wird. Angesichts der Liebe Gottes sind wir daher Schuldner. Das sagt Paulus auch in der Ermahnung: „Und was hast du, das du nicht empfangen hättest? Wenn du es aber empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen?" (1 Kor 4,7). Durch die Wiedergeburt zum neuen Leben empfangen wir ein weiteres großes Geschenk: Wir werden „das ewige Leben erben". Durch das „Bad der Wiedergeburt und der Erneuerung im Heiligen Geist" haben wir, wie Paulus an die Galater schreibt, „die Sohnschaft erlangt... Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater! ... bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott" (Gal 4,5-7).


09/11/2016
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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