Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Offenbarung des Johannes 5,1-10

Und ich sah auf der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, eine Buchrolle; sie war innen und außen beschrieben und mit sieben Siegeln versiegelt. Und ich sah: Ein gewaltiger Engel rief mit lauter Stimme: Wer ist würdig, die Buchrolle zu öffnen und ihre Siegel zu lösen? Aber niemand im Himmel, auf der Erde und unter der Erde konnte das Buch öffnen und es lesen. Da weinte ich sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch zu öffnen und es zu lesen. Da sagte einer von den Ältesten zu mir: Weine nicht! Gesiegt hat der Löwe aus dem Stamm Juda, der Sproß aus der Wurzel Davids; er kann das Buch und seine sieben Siegel öffnen. Und ich sah: Zwischen dem Thron und den vier Lebewesen und mitten unter den Ältesten stand ein Lamm; es sah aus wie geschlachtet und hatte sieben Hörner und sieben Augen; die Augen sind die sieben Geister Gottes, die über die ganze Erde ausgesandt sind. Das Lamm trat heran und empfing das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß. Als es das Buch empfangen hatte, fielen die vier Lebewesen und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder; alle trugen Harfen und goldene Schalen voll von Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen. Und sie sangen ein neues Lied: Würdig bist du, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du wurdest geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erworben aus allen Stämmen und Sprachen, aus allen Nationen und Völkern, und du hast sie für unsern Gott zu Königen und Priestern gemacht; und sie werden auf der Erde herrschen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Im großen Himmelssaal hält der, der auf dem Thron sitzt, in der rechten Hand eine Buchrolle. Gott selbst hält das Buch (Biblion) in der Hand, sein Wort, das er an die Menschen richtet. Die Buchrolle ist wie üblich innen beschrieben, aber auch außen, was etwas Außergewöhnliches darstellt. Das weist darauf hin, dass das Wort Gottes nicht nur eine einzige Bedeutung hat. Es hat über die wörtliche hinaus auch eine spirituelle und tiefere Bedeutung. Die Letztere ist dem gewöhnlichen Blick gleichsam verborgen und kann nur im Licht des Geistes gelesen werden, in einem Klima des Gebetes und des Zuhörens, mit Hilfe des Heiligen Geistes. Ohne das Gebet bliebe es „ein Buch mit sieben Siegeln". Ohne den Geist Gottes, der die Schriftrolle vor den Augen unseres Verstandes öffnet, bleibt dieser Text gleichsam wie ein versiegeltes Wort und damit unverständlich. Wenn das Wort im Heiligen Geist gehört wird, offenbart sich der tiefere Sinn der gehörten Worte und ermöglicht es uns, sie mit unserem Leben und unserer Lebenssituation in Verbindung zu bringen. Das heißt, dass dieses Wort zu einem Licht für unsere Gegenwart wird. Deshalb weint Johannes angesichts seiner Unfähigkeit, das Wort zu lesen, das ihm niemand eröffnet, in bitterster Verzweiflung. So weint jemand, dem das Licht entschwindet, der die Quelle der Inspiration im Leben nicht findet. Dies erinnert an das trostlose Weinen Marias vor dem leeren Grab, nachdem sie ihren Herrn verloren hatte, den einzigen, der sie verstanden und befreit hatte. Angesichts der Kälte und Vergesslichkeit, die wir oft gegenüber dem Wort Gottes und auch gegenüber dem lebendigen Jesus leben, erinnern uns das Weinen Marias allein über den Verlust des toten Leibes Christi und das Weinen des Johannes über die Abwesenheit des Wortes Gottes daran, welche Haltung jeder Jünger vor dem Herrn und seinem Wort einnehmen muss. Wenn wir uns auch nur ein wenig anrühren lassen, kommt Jesus, der „Same Davids" noch einmal, um uns „das Buch mit den sieben Siegeln zu öffnen" und uns zu lehren, wie seinerzeit die Jünger. Jesus hat den Aposteln seinen Geist versprochen, der sie „zur ganzen Wahrheit" führt. Es ist der Geist, der jedes Siegel öffnet.


17/11/2016
Gedenken an die Kirche


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri