Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Offenbarung des Johannes 14,14-19

Dann sah ich eine weiße Wolke. Auf der Wolke thronte einer, der wie ein Menschensohn aussah. Er trug einen goldenen Kranz auf dem Haupt und eine scharfe Sichel in der Hand. Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel und rief dem, der auf der Wolke saß, mit lauter Stimme zu: Schick deine Sichel aus, und ernte! Denn die Zeit zu ernten ist gekommen: Die Frucht der Erde ist reif geworden. Und der, der auf der Wolke saß, schleuderte seine Sichel über die Erde, und die Erde wurde abgeerntet. Und ein anderer Engel trat aus dem himmlischen Tempel. Auch er hatte eine scharfe Sichel. Vom Altar her kam noch ein anderer Engel, der die Macht über das Feuer hatte. Dem, der die scharfe Sichel trug, rief er mit lauter Stimme zu: Schick deine scharfe Sichel aus, und ernte die Trauben vom Weinstock der Erde! Seine Beeren sind reif geworden. Da schleuderte der Engel seine Sichel auf die Erde, erntete den Weinstock der Erde ab und warf die Trauben in die große Kelter des Zornes Gottes.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Johannes sieht ein anderes Bild: sechs Engel und Christus in der Mitte, der auf dem Haupt einen Kranz trägt und in der Hand eine Sichel hält. Er ist der Herr und Richter der Geschichte. Das Endgericht wird angekündigt und vorbereitet. Schon der Prophet Joël hatte den „Tag des Herrn" im Tal der Entscheidung beschrieben: „Schwingt die Sichel; denn die Ernte ist reif. Kommt, tretet die Kelter; denn sie ist voll, die Tröge fließen über. Denn ihre Bosheit ist groß" (4,13). Jesus selbst hatte mehrere Male mit den Bildern von der Weinlese und von der Ernte darüber gesprochen. Der erste Engel weist darauf hin, dass das Gericht bevorsteht und verkündet „ein ewiges Evangelium". Das ist nicht das „kleine Buch", das den Jüngern vorbehalten ist, sondern die Verkündigung des Primates Gottes und der Liebe im Leben der Menschen: „Fürchtet Gott, und erweist ihm die Ehre!" Wir könnten übersetzen: „Wer sich von der Liebe führen lässt, wird gerettet werden". Dieser Gedanke findet sich auch im Gleichnis vom Endgericht im Matthäusevangelium (Mt 25). Das ewige Evangelium ist das universale Evangelium der Liebe, und damit ist auch die zweite Seligpreisung verbunden, die der Apostel in der Apokalypse anführt: „Selig die Toten, die im Herrn sterben", denn ihnen wird das Himmelreich geschenkt. Die Menschheitsgeschichte ist kein sinnloser Zyklus und auch kein Weg ohne Licht. Die Geschichte ist eine Frucht der Liebe Gottes und findet ihr Ziel in seiner Liebe. Alles andere, was nicht von Gott ist, was nicht Liebe ist, wird geerntet, abgemäht und verbrannt; zuerst Babylon, die Stadt der Hurerei. Sie wird gestürzt und wer sich vom Tier verführen ließ, wird von Qualen zerfressen. Doch Christus, der sein Blut vor den Toren der Stadt vergossen hat, wird zur Quelle des Heils für alle, die ihn aufnehmen. Das Heil kommt von ihm, wir müssen es nur annehmen.


22/11/2016
Gedenken an die Mutter des Herrn


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri