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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Offenbarung des Johannes 15,1-4

Dann sah ich ein anderes Zeichen am Himmel, groß und wunderbar. Ich sah sieben Engel mit sieben Plagen, den sieben letzten; denn in ihnen erreicht der Zorn Gottes sein Ende. Dann sah ich etwas, das einem gläsernen Meer glich und mit Feuer durchsetzt war. Und die Sieger über das Tier, über sein Standbild und über die Zahl seines Namens standen auf dem gläsernen Meer und trugen die Harfen Gottes. Sie sangen das Lied des Mose, des Knechtes Gottes, und das Lied zu Ehren des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Taten, Herr, Gott und Herrscher über die ganze Schöpfung. Gerecht und zuverlässig sind deine Wege, du König der Völker. Wer wird dich nicht fürchten, Herr, wer wird deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig: Alle Völker kommen und beten dich an; denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Es beginnt die letzte Siebenzahl vor der Vollendung: Wir stehen am Ende der Zeiten und das Gericht steht bevor. Den sieben Engeln mit den Posaunen folgen jetzt sieben Engel mit jeweils einer Schale in der Hand. Der Apostel beschreibt ein gläsernes Meer, auf dem die Zeugen Christi stehen, die dem Tier widerstanden haben. Wie die Juden nach dem Durchzug durch das Rote Meer singen sie ein Loblied auf die Wundertaten des Herrn. Sie singen nicht über ihr Zeugnis, sie entwerfen kein Loblied für sich selbst, sie fordern auch keine Privilegien aufgrund ihrer Werke, wozu wir im Allgemeinen versucht sind, sondern sie besingen die „großen und wunderbaren Taten Gottes". Der Herr hat sie nämlich gestärkt, gerettet und beschützt. Ihnen ist bewusst, dass Gott in ihrem Leben und vielmehr über die gesamte Menschheitsgeschichte die Vorrangstellung hat. Die Offenbarung stellt sie uns vor Augen, damit sie uns lehren, wie wir vor Gott stehen und ihn loben sollen. Ihr Lied ist aus biblischen Texten zusammengesetzt, um gleichsam auch uns den Wert der Bibel für unser persönliches Gebet ans Herz zu legen. Hier ist daran zu denken, wie wertvoll das Beten der Psalmen ist. Jemand sagte einmal, dass sie die Worte sind, die Gott uns auf unseren Mund gelegt hat, damit sie sein Herz berühren. Am Ende des Liedes sieht Johannes, wie sich das Zelt des Zeugnisses im Himmel öffnet. In der Tradition Israels war es der Ort der Offenbarung Gottes für sein Volk, kein Ort des Zornes oder der Strafe, sondern der Barmherzigkeit und der Liebe. Jede unserer Versammlungen zum Gebet kann zum Zelt des Zeugnisses und der Barmherzigkeit werden. In ihm treten sieben Engel hervor, die wie Priester in reines, glänzendes Leinen gekleidet sind. Eines der vier Lebewesen reicht ihnen sieben Schalen, die mit dem Zorn Gottes gefüllt sind. Das Gebet bleibt nie ohne Antwort. In den Evangelien bekräftigt Jesus mehrere Male die Wirksamkeit des Gebets. Befragen wir uns vielmehr nach unserem Glauben: Wie wenden wir uns an den Herren damit er uns erhört?


23/11/2016
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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