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canto 

Lettura della Parola di Dio 

Canto a Maria 

Padre Nostro 

Canto finale 

 

Gedenken an den Völkermord 1994 in Ruanda.

Lesung des Wortes Gottes

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit

Das Evangelium nach Lukas 23,13-25

Pilatus rief die Hohenpriester und die anderen führenden Männer und das Volk zusammen
und sagte zu ihnen: Ihr habt mir diesen Menschen hergebracht und behauptet, er wiegle das Volk auf. Ich selbst habe ihn in eurer Gegenwart verhört und habe keine der Anklagen, die ihr gegen diesen Menschen vorgebracht habt, bestätigt gefunden,
auch Herodes nicht, denn er hat ihn zu uns zurückgeschickt. Ihr seht also: Er hat nichts getan, worauf die Todesstrafe steht.
Daher will ich ihn nur auspeitschen lassen, und dann werde ich ihn freilassen.

Da schrien sie alle miteinander: Weg mit ihm; laß den Barabbas frei!
Dieser Mann war wegen eines Aufruhrs in der Stadt und wegen Mordes ins Gefängnis geworfen worden.
Pilatus aber redete wieder auf sie ein, denn er wollte Jesus freilassen.
Doch sie schrien: Kreuzige ihn, kreuzige ihn!
Zum drittenmal sagte er zu ihnen: Was für ein Verbrechen hat er denn begangen? Ich habe nichts feststellen können, wofür er den Tod verdient. Daher will ich ihn auspeitschen lassen, und dann werde ich ihn freilassen.
Sie aber schrien und forderten immer lauter, er solle Jesus kreuzigen lassen, und mit ihrem Geschrei setzten sie sich durch:
Pilatus entschied, daß ihre Forderung erfüllt werden solle.
Er ließ den Mann frei, der wegen Aufruhr und Mord im Gefängnis saß und den sie gefordert hatten. Jesus aber lieferte er ihnen aus, wie sie es verlangten.

 

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit


Das Urteil des Pilatus ist deutlich und auch Herodes schließt sich ihm an: Jesus hat nichts getan, worauf die Todesstrafe steht. Er sagt: „Was für ein Verbrechen hat er begangen? Ich habe nichts feststellen können, wofür er den Tod verdient.“ Jesus ist unschuldig. Obwohl er unschuldig ist, wird er trotzdem streng bestraft. Es gibt dafür keinen gesetzlichen Grund, höchstens einen politischen: Man tut dem Hass der Mehrheit ein wenig Genüge. Der Hass gegen den Gerechten hört nicht auf, er wird stärker, wie eine Flut, wie ein Unwetter: „Kreuzige ihn, kreuzige ihn!“ Es zeigt sich ein Fanatismus gegen diesen jungen Propheten, der vielleicht auch einen religiösen Ursprung hat. Sie wollen ihn eliminieren, er ist der Feind. Es lohnt sich nicht, ihn zu sehr zu verteidigen, es lohnt sich nicht, das eigene Leben hinzugeben, um ihn zu verteidigen. Und so lässt Pilatus „den Mann frei, der wegen Aufruhr und Mord im Gefängnis saß und den sie gefoltert hatten, Jesus aber lieferte er ihnen aus, wie sie es verlangten“. Dies ist das Ende der Geschichte Jesu, der Geschichte eines Unschuldigen, gegen den sich der Hass und der Fanatismus der Welt entlädt. Doch es gelingt nicht, ihn in das Grab des Todes einzusperren.