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Menschen mit geistiger
Behinderung
Freunde ohne Grenzen |
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Aus der Geschichte
Unter der großen Zahl an Kindern mit schulischen Problemen, die zu Beginn der siebziger Jahre die Nachmittagsschulen der Gemeinschaft Sant´Egidio am Stadtrand Roms besuchten, befanden sich immer wieder Kinder mit einer geistigen Behinderung. Oft hörten sie auf, zur Schule zu gehen. In den Nachmittagsschulen wurden sie jedoch aufgenommen und fanden Freunde. In den Straßen rund um das Kloster Sant´Egidio in
Trastevere lebten damals viele Erwachsene mit Behinderung, die oft
sehr vereinsamt waren. Ohne jegliche Freundschaften und Beziehungen
verbrachten sie ihre Tage sich selbst überlassen in ihrer Wohnung oder
durchstreiften ziellos die Straßen.
![]() Rom Als sich Sant´Egidio mit jungen Studenten bevölkerte, wurden die Kirche und das Kloster auch für sie zu einem Bezugspunkt und zu einem Ort, an dem sie Freundschaft und Gehör suchen und finden konnten. Seitdem sind weltweit in allen Gemeinschaften von Sant'Egidio dauerhafte Freundschaften zu Menschen entstanden, die aufgrund einer geistigen Behinderung in Schwierigkeiten leben. |