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| Vorwaerts.net |
25/11/2003 |
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Aus diesem Anlass findet am 27. November 2003 um 10 Uhr im Raum 319 des Berliner Rathauses eine Pressekonferenz mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Antje Vollmer, der Vorsitzenden des Bundestags-Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Christa Nickels, dem Vertreter der katholischen Laienorganisation Sant’Egidio in Deutschland, Pfarrer Matthias Leineweber, und dem Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin, Staatssekretär André Schmitz, statt. Schmitz: "Berlin sagt ‚Nein zur Todesstrafe!’ Es ist selbstverständlich, dass unsere Stadt gemeinsam mit vielen anderen Städten rund um den Globus am Welttag gegen die Todesstrafe 2003 aktiv wird und ein Zeichen für das Leben setzt. In vielen Metropolen wird am 30. November ein charakteristisches Gebäude in der Farbe der Hoffnung illuminiert – in Berlin wird am 1. Advent der Turm des Rathauses grün erleuchtet.” Die internationale Bewegung gegen die Todesstrafe ist auf Initiative der Gemeinschaft Sant’Egidio und mit Beteiligung zahlreicher Vereinigungen zum Schutz der Menschenrechte, darunter Ensemble contre la Peine de Mort (= Gemeinsam gegen die Todesstrafe) und Amnesty International entstanden. Im Juni 2001 fand in Straßburg der 1. Weltkongress gegen die Todesstrafe statt. Rom, Venedig, Barcelona und Washington D.C. sowie die Region Toskana haben sich als erste der Initiative angeschlossen. Der 30. November 1786 ist Jahrestag des Dekrets, in dem das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt erklärte, dass Folter und Todesstrafe abgeschafft sind. Mehr Informationen: www.santegidio.org/de/index.html
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