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| Evangelischer Pressedienst |
07/09/2004 |
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Rom (epd). Für Frieden im Nahen Osten ist nach Ansicht des Präsidenten des Päpstlichen Einheitsrats, Kardinal Walter Kasper, ein intensiverer Dialog zwischen dem Islam und dem Judentum nötig. "Ohne direkten Austausch zwischen Juden und Muslimen gibt es kein Ende des Konflikts", sagte Kasper am Dienstag im italienischen Rundfunk. Kasper würdigte die Begegnungen zwischen Vertretern des Judentums und des Islams beim interreligiösen Friedenstreffen der katholischen Basisgemeinschaft Sant'Egidio in Mailand. "Dialog kann man nie nur von oben machen, sondern er muss auch an der Basis geführt werden", betonte Kasper in Mailand. Dabei sei eine starke Spiritualität besonders hilfreich, sagte er unter Hinweis auf seine Erfahrungen im Kontakt mit dem Judentum.
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