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ROM, 30. November 2004 (ZENIT.org).- Über 300 Städte sowie 339 Klöster der Benediktiner und 60 Klöster der Benediktinerinnen sind dem Netzwerk "Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe", einer Initiative der Gemeinschaft "San Egidio", beigetreten.
Vor zwei Jahren hatte sich die in Rom ansässige Gemeinschaft mit anderen Organisationen zu einer Koalition gegen die Todesstrafe ("World Coalition Against the Death Penalty") zusammengeschlossen. Zum “Ersten Internationalen Tag der Städte gegen die Todesstrafe" hatte man damals den 30. November 2002 gewählt. Das Datum erinnert an die erste Aufhebung der Todesstrafe am 30. November 1786, durch den damaligen Großfürsten der Toskana.
Zum dritten Internationalen Tag gegen die Todesstrafe am 30. November 2004 wird das Anliegen nun von über 300 Städte unterstützt, mit dabei Amsterdam, New York, Buenos Aires, Berlin, Hiroshima, Santiago de Chile, Wien, Barcelona und Paris. Sie alle bejahen damit auch den Leitspruch: "No justice without life" ("Es gibt keine Gerechtigkeit ohne Leben"). Auch zahlreiche Benediktinerklöster haben sich in den vergangenen Tagen der Initiative angeschlossen. Sie übernehmen die Aufgabe, für die Todeskandidaten zu beten.
"San Egidio" wurde als eine katholische Bewegung durch den italienischen Historiker und Laien Andrea Ricardi 1968 in Rom gegründet. Die Gemeinschaft zählt über 40 000 Mitglieder, die sich in über 60 Ländern auf verschiedenen Kontinenten für die Evangelisierung, die Armen, den ökumenischen Dialog sowie für Friedensprojekte und Konfliktbewältigung einsetzen.
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