Comunità di S.Egidio


 

stephanscom.at

08/02/2007


Papst bekräftigt große Bedeutung der "Movimenti"

 

Papst Benedikt XVI. bekräftigt die große Bedeutung der "Movimenti" für die Kirche und ruft die Fokolar-Bewegung und die Sant'Egidio-Gemeinschaft zu weiterem Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt und zur Solidarität mit den Ausgegrenzten auf.

Papst Benedikt XVI. hat die große Bedeutung der "Movimenti" und Geistlichen Gemeinschaften für die Kirche und für deren Wirken in der Welt unterstrichen. Zur Vielfalt der Formen gehöre jedoch auch untrennbar die Einheit im Leben der Kirche, sagte er am Donnerstag, 8. Februar 2007, bei einer Begegnung mit Bischöfen, die derzeit an Tagungen der Fokolar-Bewegung sowie der Gemeinschaft Sant'Egidio in Rom teilnehmen. Insbesondere rief er zum Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt und zur Solidarität mit den Ausgegrenzten auf.

Gemeinsamer Einsatz für Gerechtigkeit

Papst Benedikt XVI. betont die Bedeutung der "Movimenti".

Gemeinsam müsse man die großen Herausforderungen zu Beginn des dritten Jahrtausends angehen. "In weiten, schwierigen Teilen der Welt geben die Bewegungen ein Zeugnis der Solidarität und stehen mit menschlicher und göttlicher Liebe den Armen und Schwachen nahe. Aus der Gemeinschaft von Bischöfen und Bewegungen kann ein Impuls entstehen, damit die Kirche mit neuem Schwung das Evangelium der Hoffnung und Liebe in jeden Teil der Welt trägt", betonte der Papst.

Das gelte insbesondere für die Kriegs- und Krisenländer der Welt: "Ich beziehe mit besonders auf Afrika, der Kontinent, der mir besonders am Herzen liegt, und von dem ich hoffe, dass er endlich eine Epoche mit stabilem Frieden und echter Entwicklung erfährt". Ausdrücklich verwies Benedikt XVI. dabei auf die bevorstehende Bischofssynode zu Afrika. Er hatte die zweite Afrika-Synode im Juli 2005 angekündigt. Ihr Termin steht noch nicht fest.

39 Jahre Sant'Egidio

Sant'Egidio feiert am Donnerstagabend mit einem Gottesdienst in der römischen Lateran-Basilika ihr 39-jähriges Bestehen. 1968 von Studenten in Rom gegründet, ist die Gemeinschaft heute international im kirchlichen, ökumenischen, sozialen und diplomatischen Bereich aktiv. Im Vorfeld des Jubiläums waren ihr nahe stehende Bischöfe zu einem Treffen in Rom