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Aachen. Pace, Paz, Shalom, Paix, Vrede, Peace, Salaam, Paqe, Frieden - weil Frieden weltweit nur miteinander geht, trugen die Kinder und Erwachsenen die je nach Land, Sprache und Region unterschiedlichen Worte für den Frieden auf bunten Schildern mit sich.
Doch ebenso war auf vielen anderen Schildern im Kontrast zu diesem Wunsch zu lesen: Israel, Mali, Kolumbien, Kosovo, Libanon, Süd-Thailand, Afghanistan, West-Sahara, Pakistan... - allesamt Kriegs- und Bürgerkriegsregionen, in denen täglich Menschen durch die Folgen von Gewalt sterben.
Am Neujahrstag sind rund 100 Menschen - größtenteils Kinder und Jugendliche - in Aachen für den Frieden auf die Straße gegangen. Sie zogen im Beisein von Bischof Heinrich Mussinghoff vom Ponttor zum Münsterplatz. Man wolle das Jahr mit «einem Schritt des Friedens beginnen,» sagte eine Sprecherin der katholischen Gemeinschaft Sant´ Egidio, die die Aktion organisiert hatte.
Erinnert wurde auch daran, dass im Jahre 2007 einige Staaten zwar die Todesstrafe abgeschafft hätten. Auf der anderen Seite bedeute besonders der Krieg tagtäglich für viele Menschen weltweit weiterhin die Todesstrafe.
Anlass für den Friedensmarsch war der Weltfriedenstag am 1. Januar, zu dem auch Papst Benedikt XVI. aufgerufen hatte. Weltweit demonstrierten daher am Dienstag in vielen Städten in der Welt Menschen für den Frieden oder hielten Mahnwachen und Friedensgebete ab.
Nachmittags war man gemeinsam hinter dem Transparent mit der Aufschrift «Frieden für die Welt - damit das neue Jahr ein Jahr des Friedens werde...» vom Ponttor zum Dom marschiert. Weltweit fanden solche Friedensmärsche zum sechsten Mal statt, in Aachen war es der vierte Marsch.
Bischof Mussinghoff erinnerte in einer Rede im Schatten des Doms daran, dass zum Frieden auch Gerechtigkeit, eine menschenwürdige Arbeit, Bildung sowie Umwelt- und Klimaschutz gehörten. All das könne und müsse dazu beitragen, dass die Menschen «in Frieden gemeinsam dieses Haus Erde bewohnen können», mahnte der Bischof. Dabei dürften die Religionen und der «Name Gottes» nicht missbraucht werden, um Kriege zu führen
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