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Unterstützung der Gemeinschaft

  

Ökumenischer Gottesdienst für Europa am Vorabend des 60. Jahrestages der Römischen Verträge

Basilika Santi XII Apostoli um 19.30 Uhr. LIVE STREAMING auf der Homepage und der Facebook-Seite von Sant'Egidio

Ab heute humanitäre Korridore für Flüchtlinge auch in Frankreich, Unterzeichnung des Abkommens im Élysée-Palast heute Vormittag

Präsident Hollande: Dieses Projekt entspricht den Werten der Gastfreundschaft und Solidarität

Flüchtlinge feiern ein Jahr humanitäre Korridore mit neuen Ankömmlingen aus dem Libanon

Andrea Riccardi: "Das Projekt verbindet Integration und Sicherheit. Nein zu Mauern". Fast 700 Personen wurden in Italien durch das Projekt von Sant'Egidio und den evangelischen Kirchen Italiens aufgenommen

Der Patriarch der äthiopischen Kirche Abuna Mathias in Sant'Egidio: wir haben gesehen, wie ihr das Evangelium lebt

Die Homilie des Patriarchen in der Basilika Santa Maria in Trastevere

Sant'Egidio feiert den 49. Jahrestag mit dem Volk der Gemeinschaft

In der ganz vollen Lateranbasilika sind junge und alte Menschen, Obdachlose und Flüchtlinge der humanitären Korridore versammelt. Marco Impagliazzo: "Wir glauben an eine Stadt, in der es nicht das Wir und das Sie gibt, sondern in der gemeinsam eine große Kraft des Friedens aufgebaut werden kann"
28/03/2017
Gedenken an die Mutter des Herrn

Das tägliche Gebet


 
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16 November 2008 09:30 | Agia Sophia Church

Grußwort von Prof. Andrea Riccardi



Andrea Riccardi


Gründer der Gemeinschaft Sant’Egidio

Heiligkeiten,

wir stehen am Anfang unseres Treffens "Die Zivilisation des Friedens. Religionen und Kulturen im Dialog".
Ich danke Ihrer Heiligkeit Erzbischof Chrisostomos, der diese Begegnung auf Zypern gewollt hat und der uns zur Teilnahme an dieser Heiligen Sonntagsmesse eingeladen hat . Die Gemeinschaft Sant’Egidio ist für die Teilnahme so vieler orthodoxer Oberhäupter und Bischöfe dankbar und ergreift die Gelegenheit, alle Kardinäle und Bischöfe zu grüßen, die sich hierher versammelt haben.  

Welchen besseren Beginn könnten unsere Arbeiten für uns Christen haben als die Göttliche Liturgie des Heiligen Johannes Chrisostomos?
Diese Liturgie bringt uns in das Herz des wahren Friedens, der Christus selber ist: "Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder" (Eph 2, 14).

Für uns geht die Zivilisation des Friedens von hier aus: vom Leben und hören auf das Wort Jesu, unserem Frieden. Die Liturgie ist Quelle und Kraft des Friedens und der Liebe. Wir leben auch in einer Welt von Schwierigkeiten, Trennungen, Gewalttaten, Mauern, Ungerechtigkeiten und Elend. Zuweilen fühlen wir uns entmutigt, so weit ist der Weg, den man noch zurücklegen muss und die Hindernisse sind so groß. Was können unsere demütigen Kräfte ausrichten? 
Doch der Friede ist eine Gabe Gottes. Die Liturgie, die wir gefeiert haben, bringt uns schon in das Reich Christi, die wahre Welt des Friedens, mehr noch: die wahre Zivilisation des Friedens. Sie erinnert uns daran, dass der Frieden zu allererst eine Gabe Gottes ist, die wir uns von ihm erbitten müssen, indem wir beten, lieben und Vergebung gewähren.

Die Schönheit der Göttlichen Liturgie, die in der Kirche Zyperns mit so großer Liebe und gemäß der antiken Tradition gefeiert wird, zeigt uns, dass der Friede schön und wünschenswert ist.
Die Liturgie verwandelt die Männer, Frauen und Völker. Möge das Gebet dieser Heiligen Messe unsere Welt verwandeln und zu einem Land des Friedens machen!