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Unterstützung der Gemeinschaft

  

Papst Franziskus in der St. Bartholomäusbasilika zum Gebet im Gedenken an die neuen Märtyrer. Texte, Video, Fotos

Papst Franziskus besucht am 22. April die St. Bartholomäusbasilika zum Gebet im Gedenken an die neuen Märtyrer

Beim Gebet gibt es Zeugnisse von Verwandten und Freunden der Märtyrer und eine Begegnung mit Flüchtlingen. Die Veranstaltung wird im Live-Streaming auf der Homepage und bei Facebook übertragen

Ostern der Auferstehung: Christ ist erstanden! Er ist wahrhaft auferstanden!

Papst Franziskus kommt am 22. April zum Gebet mit den neuen Märtyrern in die St. Bartholomäusbasilika auf der Tiberinsel

Am Palmsonntag haben wir ein Friedenszeichen auf den Straßen und in den Städten der Welt verteilt #PalmSunday

Hier die Fotos
27/04/2017
Gedenken an die Kirche

Das tägliche Gebet


 
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16 November 2008 09:30 | Agia Sophia Church

Grußwort von Prof. Andrea Riccardi



Andrea Riccardi


Gründer der Gemeinschaft Sant’Egidio

Heiligkeiten,

wir stehen am Anfang unseres Treffens "Die Zivilisation des Friedens. Religionen und Kulturen im Dialog".
Ich danke Ihrer Heiligkeit Erzbischof Chrisostomos, der diese Begegnung auf Zypern gewollt hat und der uns zur Teilnahme an dieser Heiligen Sonntagsmesse eingeladen hat . Die Gemeinschaft Sant’Egidio ist für die Teilnahme so vieler orthodoxer Oberhäupter und Bischöfe dankbar und ergreift die Gelegenheit, alle Kardinäle und Bischöfe zu grüßen, die sich hierher versammelt haben.  

Welchen besseren Beginn könnten unsere Arbeiten für uns Christen haben als die Göttliche Liturgie des Heiligen Johannes Chrisostomos?
Diese Liturgie bringt uns in das Herz des wahren Friedens, der Christus selber ist: "Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder" (Eph 2, 14).

Für uns geht die Zivilisation des Friedens von hier aus: vom Leben und hören auf das Wort Jesu, unserem Frieden. Die Liturgie ist Quelle und Kraft des Friedens und der Liebe. Wir leben auch in einer Welt von Schwierigkeiten, Trennungen, Gewalttaten, Mauern, Ungerechtigkeiten und Elend. Zuweilen fühlen wir uns entmutigt, so weit ist der Weg, den man noch zurücklegen muss und die Hindernisse sind so groß. Was können unsere demütigen Kräfte ausrichten? 
Doch der Friede ist eine Gabe Gottes. Die Liturgie, die wir gefeiert haben, bringt uns schon in das Reich Christi, die wahre Welt des Friedens, mehr noch: die wahre Zivilisation des Friedens. Sie erinnert uns daran, dass der Frieden zu allererst eine Gabe Gottes ist, die wir uns von ihm erbitten müssen, indem wir beten, lieben und Vergebung gewähren.

Die Schönheit der Göttlichen Liturgie, die in der Kirche Zyperns mit so großer Liebe und gemäß der antiken Tradition gefeiert wird, zeigt uns, dass der Friede schön und wünschenswert ist.
Die Liturgie verwandelt die Männer, Frauen und Völker. Möge das Gebet dieser Heiligen Messe unsere Welt verwandeln und zu einem Land des Friedens machen!