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Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das Weihnachtsessen - Das Wunder von Weihnachten


 
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„Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, so lade nicht deine Freunde oder deine Brüder, deine Verwandten oder reiche Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich ein, und damit ist dir wieder alles vergolten. Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. Du wirst selig sein, denn sie können es dir nicht vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.“ (Lukas 14.12-14)


Weihnachtsessen 
in der Basilika 
Santa Maria in Trastevere, Rom

 

Wo wird das Fest gefeiert?

Überall, besonders dort, wo man den Schmerz des Lebens spüren kann: in Kirchen, Häusern, in Alten- und Kinder- und Behindertenheimen, in den Gefängnissen und Krankenhäusern, ja, selbst auf der Straße. Es liegt ein Sinn darin, diese Feste gerade in die dunkelsten, kältesten, einsamsten und vergessensten Orte der Welt zu tragen.

Die Gemeinschaft kann und will Weihnachten genau an den traurigen und schmerzerfüllten Orten feiern, wo auf den Straßen, in Heimen und Gefängnissen die Menschen leben, die ganz besonders allein sind. Die Kinder, Alten, Kranken und von Lepra und Entstellung Geschlagenen sollen wenigstens für einen Tag die Last ihrer Krankheit und Einsamkeit vergessen dürfen. Das ist die Erfahrung vieler Abendessen in der Weihnachtsnacht auf den Straßen mit Menschen, die kein Zuhause haben, in den kalten Städten des Nordens, von Moskau bis Barcelona. Viele Arme bleiben hier auf den lichterfüllten Einkaufsalleen allein, oder in den armen Städten des Südens.

Das Essen, ein kleines Geschenk, eine einfache Krippe, ein Weihnachtsbaum, Musik und besonders die Freundschaft, die Freude und die Aufmerksamkeit für jeden Einzelnen - das sind die "Zutaten" für ein schönes Fest, das voller Liebe für die Menschen in ihrem Leid ist.

Das Wunder von Weihnachten

Weihnachten hat etwas von einem Wunder in sich: Das Wunder liegt in den lächelnden Gesichtern der Menschen, die sonst von den Mühen ihres Lebens niedergedrückt werden, und zugleich ist es das Wunder dass all diejenigen, denen es zwar an nichts fehlt, aber die den tiefen Sinn für dieses Festes verloren haben, mit vielen anderen entdecken, dass sie wirklich nützlich sein zu können. Auch das Auffinden vieler Mittel, von denen man dachte, es gäbe sie gar nicht und die doch zu mobilisieren waren, grenzt an ein Wunder. Gemeint sind hier viele wunderbare kleine Gesten der Unterstützung von Menschen, die gerne - zumindest einmal im Jahr - etwas für andere tun möchten. Für dieses Wunder lohnt es sich, an alle Türen zu klopfen und all das zu sammeln, was für das Fest gebraucht wird: bei Kaufleuten, Kollegen, Freunden, den Leuten auf der Straße. Das ist die Weise, in der sich Jahr für Jahr alles findet, was zum Decken dieser großartigen Tafel in aller Welt nötig ist.

Das Wunder besteht auch darin, dass Angehörige aller Religionen der Erde auf diesem Fest ihren Platz haben: Sie bedienen und sind selbst die Bedienten in einer großen Bewegung der Herzen, in denen der Glaube wohnt, dass Rettung und Heil durch den Glauben, den Frieden und die Eintracht der Menschen untereinander in die Welt kommen.

Das Weihnachtsessen


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