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Weihnachten - Eine weltweite Familie ohne Grenzen: Weihnachtsfeste und Weihnachtsessen mit der Gemeinschaft Sant'Egidio in Italien und weltweit


 
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PRESSEMITTEILUNG:

Weihnachten
Eine weltweite Familie ohne Grenzen

Weihnachtsfeste und Weihnachtsessen
mit der Gemeinschaft Sant'Egidio
in Italien und weltweit
 
 

Das Weihnachtsessen mit den Armen ist eine Tradition der Gemeinschaft Sant'Egidio seit 1982, als einige Arme zum Festmahl in die Basilika Santa Maria in Trastevere eingeladen wurden. Ungefähr 20 Gäste waren gekommen, einige alte Menschen aus dem Viertel, mit denen eine lange Freundschaft bestand und die an dem Tag sonst allein geblieben wären, und einige Obdachlose aus Rom.
Seit dem ersten Weihnachtsmahl 1982 ist der Tisch Jahr für Jahr größer geworden und hat ausgehend von Trastevere viele Teile der Welt erreicht, in denen es Gemeinschaften gibt.
Dieses außergewöhnliche Weihnachten haben im vergangenen Jahr über 100.000 Menschen auf fünf Kontinenten gefeiert: Obdachlose, Menschen in Heimen und Gefängnissen. Viele sind Freude von Sant'Egidio unter dem Jahr, andere kommen am Fest hinzu.
Das Fest wird in Kirchen und Häusern, aber auch in Altenheimen, Kinderheimen, Behinderteneinrichtungen, Gefängnissen, Krankenhäusern und sogar auf der Straße gefeiert. Denn das Fest soll auch die finstersten, kältesten, verlorenen und vergessenen Winkel erreichen, weil Weihnachten der schönste Tag im Jahr ist, aber auch zu einem traurigen Tag werden kann, wenn man Probleme hat.
Das Fest beginnt am Heiligen Abend mit vielen Abendessen für Obdachlose auf der Straße in den kalten Städten des Nordens, von Moskau bis Antwerpen und Paris, inmitten von Lichtern und Leuchtreklame, wo viele Arme allein bleiben, oder in den armen Städten im Süden der Welt.
Auch dort bilden Essen, einfache Geschenke, kleine Krippen und Weihnachtsbäume, Musik und vor allem Freundschaft, Freude und Zuwendung zu jedem Einzelnen die "Zutaten" eines Festes, das schön ist, weil es von Liebe erfüllt ist. Wie bei einer wohltuenden Ansteckung hat sich das Fest Jahr für Jahr ausgebreitet und auch viele Länder im armen Süden und auf allen Kontinenten erreicht. Schöne Feste, die überwiegend mit geringsten Mitteln und großem Einsatz der Jugendlichen organisiert werden, die selbst häufig in Armut oder sogar in Konfliktgebieten leben.
Im vergangenen Jahr haben Tausende Menschen in Amerika gefeiert, u. a. in El Salvador, Mexiko, Argentinien, Guatemala, Ekuador, Chile und auch auf Kuba, wo die Jugendlichen, die in Begleitung der Gemeinschaft aufwachsen, ein Festessen für alte Menschen organisiert und durchgeführt haben.
In vielen Städten Indonesiens, dem bevölkerungsreichsten islamischen Land der Welt, ist die Einladung der Gemeinschaft eine Gelegenheit, dass unterschiedliche Religionsgemeinschaften miteinander feiern und in Freundschaft zusammen kommen. Ebenso in Pakistan.
Auch an vielen Orten Afrikas wird die Freude des Festes Wirklichkeit; allein in Mosambik wird Weihnachten in sehr vielen Städten mit Straßenkindern, Bettlern, Aussätzigen, Blinden, armen Familien und vielen Gefangenen gefeiert. In Afrika zeigt sich die Armut mit besonderer Härte in den Gefängnissen. Meistens gibt es keine Betten und Bäder; die Zellen sind völlig überbelegt. Die Hygiene ist miserabel, man wird schnell krank und manchmal stirbt man sogar. Die vom Gefängnis zur Verfügung gestellte Verpflegung ist unzureichend. Wenn die Verwandten keine Nahrung bringen, hungert man. Deshalb besuchen viele afrikanische Gemeinschaften in Mosambik, Guinea Conakry, Burkina Faso, Burundi, Kamerun, Kapverden oder dem Tschad nicht nur regelmäßig die Gefangenen, sondern bereiten an Weihnachten ein Essen vor, das für viele die einzig wahre Mahlzeit im ganzen Jahr ist.
In der Elfenbeinküste wird auch in diesem schwierigen Augenblick mit blinden Bettlern und Straßenkindern gefeiert, ebenso wie in Madagaskar, Tansania und Uganda.
Trotz der geringen Mittel ist es bedeutend, dass die afrikanischen Gemeinschaften bei den Weihnachtsessen mehrere Zehntausend Menschen erreichen, sogar mehr als in Europa.

 
         Das Weihnachtsmahl in Santa Maria in Trastevere
Menü
Lasagne al forno
Fleischklöße
Kartoffelgratin
Linsen
Weihnachtsgebäck, Obst, Sekt
Dann ... Babbo Natale!

 


Weihnachten in Rom: Ca. 10.000 Personen(ca. 2.000 in Trastevere)
Weihnachten in Italien:
unter anderem in Genua, Messina, Bari, Mailand, Florenz, Turin, Novara, Padova, Neapel, Catania, Cosenza, Palermo, Triest, Reggio Calabria
Weihnachten weltweit:
Über 500 Städte der Welt in über 70 Ländern.
Europa
(Spanien, Deutschland, Russland, Österreich, Ungarn, Rumänien, Frankreich, Portugal, Ukraine, Belgien, Polen, Tschechien, Albanien …)
Amerika
(El Salvador, Mexiko, Nicaragua, Argentinen, Guatemala, Kuba, Peru, Kolumbien, Ekuador, Honduras, Haiti, USA, Kanada, Brasilien …)
Afrika
(Benin, Burkina Faso, Burundi, Kamerun, Kapverden, Tschad, Kongo Brazzaville, Elfenbeinküste, Ghana, Guinea Bissau, Guinea Conakry, Kenia, Lesotho, Liberia, Madagaskar, Malawi, Mali, Mosambik, Niger, Nigeria, DR Kongo, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südafrika, Sudan, Tansania, Togo, Uganda, Zimbabwe …)
Asien
(Hongkong, Indien Indonesien, Pakistan, Philippinen, Kambodscha …)

 

  

Das Weihnachtsessen



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