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Unterstützung der Gemeinschaft

  

Genua: Im Roma-Lager von Molassana. Besuch des Präsidenten der Gemeinschaft Sant'Egidio


 
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Zum 43. Jahrestag der Gemeinschaft Sant'Egidio besuchte der Präsident Marco Impagliazzo Genua und traf Romafamilien im Lager von Molassana, in dem die Gemeinschaft von Genua seit 1985 tätig ist.

Es war eine Gelegenheit, bei der die Roma ihre Geschichte erzählten, die sie vor über 20 Jahren zur Emigration nach Italien führte und ihnen in der Stadt Genua auf nicht immer einfachen Wegen Gastfreundschaft gewährte. Es gab Schwierigkeiten und tragische Todesfälle, die an den Brand erinnern, bei dem vor wenigen Wochen vier rumänischen Kinder in den Baracken von Rom starben.

Die Gemeinschaft hat sich für die Eingliederung in das Stadtviertel und für eine gute Zusammenarbeit mit den Institutionen und der Bevölkerung eingesetzt, auch wenn die Rechte der Roma noch nicht vollkommen anerkannt werden. Durch einen großen Integrationswillen suchen verschiedene Familien des Lagers eine andere Unterkunft und konnten dadurch in Sozialwohnungen umziehen.

Die Freundschaft zur Gemeinschaft ist nicht nur auf notwendige Hilfen eingeschränkt, sie stärkt auch den Wunsch nach Integration und Gefühle von Menschlichkeit und Solidarität, die nicht ignoriert werden dürfen. Einige junge Roma, die als Kinder die "Schule des Friedens" besuchten, unterstützen jetzt sogar die Solidaritätsarbeit der Gemeinschaft für Menschen, denen es noch schlechter geht. Sie erzählten vor allem von "den rumänischen Roma, die unter ähnlichen oder noch schlechteren Bedingungen leben, als wir früher am Ufer des Baches Bisagno".

Viele Kinder besuchen mit anderen Kindern aus dem Stadtviertel die Schule des Friedens. Einige von ihnen sangen Lieder bei einem Fest und übergaben einige Briefe zum Dank für den besonders willkommenen Besuch.

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Die Gemeinschaft Sant'Egidio in Genua und die Roma

Die Freunschaft der Gemeinschaft Sant'Egidio von Genua mit den Roma beginnt 1984 im Stadtviertel Valpolcevera, wo schon damals Sintigruppen fest angesiedelt waren, dann kamen die Roma am Ufer des Baches Bisgno in einer armen Barackensiedlung hinzu.

Dort setzte sich die Gemeinschaft ein, um die Lebensbedingungen der Roma und besonders der Kinder zu verbessern und sie nicht ohne Probleme in der Schule anzumelden und durch Lernhilfen zu unterstützen.

Es gab viele Schwierigkeiten: Entfernung der Schule (eine der ersten Anträge an die Stadt war die Einrichtung eines Schulbusses), dann die Lebensbedingungen im Lager. Mustafa war das erste Kind, das in der Schule angemeldet wurde, er bewahrte seine Hefte im Kühlschrank auf, damit sie nicht von den Ratten angefressen werden.

Die Schule half, die Mauer von Vorurteilen zu überwinden, sie baute Freundschaften und Kontakte zu Lehrern und Familien auf, die auch bestehen blieben, als die Kommune 1988 die ersten festen Siedlungen einrichtete und die Roma das Flussufer verlassen konnten.

Seit 1990 gibt es in Genua Schulen des Friedens in den Lagern von Bolzaneto, Molassana und Foce.

Heute gibt es in Genua nur zwei Lager, seit 2006, als das Lager Foce geräumt wurde, zogen die Roma in Sozialwohnungen in verschiedenen Stadtvierteln.

Die Gemeinschaft Sant'Egidio setzt ihren Einsatz in den Schulen des Friedens und den Zentren von Menschen des Friedens fort, um die Integration der Romaminderheit zu fördern.

Immigrés, réfugiés, tsiganes

 


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