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Zusammenleben ist möglich! In Civitavecchia und Guidonia (Italien) begrüßt die Gemeinschaft Sant'Egidio Flüchtlinge aus Libyen


 
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Zusammenleben ist möglich! In Civitavecchia und Guidonia (Italien) begrüßt die Gemeinschaft Sant'Egidio Flüchtlinge aus Libyen
1. Juni 2011

In den vergangenen Monaten hat Europa den sogenannten "Frühling in Nordafrika" und den Konflikt in Libyen mit angeschaut. Diese epochalen Ereignisse verändern das Leben der Länder an der südlichen Grenze in radikaler Weise und führen dazu, dass viele Flüchtlinge in Italien Zuflucht suchen.

In den vergangenen Wochen haben die Überfahrten von Migranten aus Tunesien fast aufgehört, während ca. 12.000 Menschen aus Libyen angekommen sind.

Diese Menschen landeten in Lampedusa und wurden auf verschiedene Regionen Italiens verteilt. In der Provinz Rom wurden sie in den Zentren von Civitavecchia und Guzidonia untergebracht.

Diese Männer, Frauen und Kinder fliehen vor Gewalt und Krieg und haben unterschiedliche Nationalitäten. Als der Krieg in Libyen ausbrach, waren nämlich viele Ausländer im Land, die dort seit vielen Jahren beschäftigt sind oder dort als eine Etappe auf dem Weg nach Europa aus anderen Kriegsgebieten Zuflucht gesucht hatten.

Seit der Konflikt begann konnten ca. 500.000 Menschen Richtung Grenze zu Ägypten und Tunesien flüchten, während Tausende während der Bombardierungen in den Küstenstädten in die Falle liefen, bis sie dann über das Meer entkommen konnten.

Im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema "Living Together - Zusammenleben ist möglich!" möchte die Gemeinschaft Sant'Egidio die Sympathie unseres Landes bekunden und diese neuen in unseren Städten angekommenen Freunde begrüßen. Dazu wurden Feste in den Gemeinschaftsunterkünften von Civitavecchia und Guidonia organisiert, in denen über 300 Flüchtlinge aus Somalia, Pakistan, Bangladesh, Nigeria, Mali, Eritrea, Niger und dem Sudan untergebracht sind.

Einige von ihnen waren nach Libyen immigriert, um zu arbeiten, Handel zu treiben, als Lehrer oder Ingenieure tätig zu sein, andere wie die Somalier und Sudanesen aus dem Darfur sind politische Flüchtlinge. Durch die Hilfe der Freunde der Bewegung Menschen des Friedens konnten Gespräche in ihren vielen Sprachen geführt werden.

Viele der Gästen in den Zentren sind erst vor wenigen Tagen angekommen: Sie berichteten vom Krieg, den sie in Libyen erlebt haben, und von der schwierigen Reise. Einige haben alles verloren, viele Familien wurden auseinandergerissen. Trotz der vielen Unsicherheiten, was die Zukunft betrifft, und die Mühe des Neuanfangs konnte man auf ihren Gesichtern die Freude darüber entdecken, dass sie von Italien aufgenommen wurden und in einem Land in Frieden leben.

Die Musik der Band der Jugend für die Frieden verbreitete Heiterkeit und lockerte das Klima auf, am Ende waren alle froh, sie tanzten und sangen. Jeder bekam ein kleines Geschenk.

Am Ende des Festes bedankten sie sich in allen Sprachen für den Besuch der Gemeinschaft. Man verabschiedete sich mit einem "Auf Wiedersehen", denn diese Freundschaft soll weitergehen.

Einige Bilder von den Festen

In Civitavecchia:  
   
In Guidonia  
 

La Communauté de Sant’Egidio et les tsiganes


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